Von Tschernobyl bis Corona: Dr. Ferdinand Luger geht in Pension

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Bianca Padinger Bianca Padinger, Tips Redaktion, 17.09.2020 16:49 Uhr

ALLHAMING. Mitte Jänner 1986 begann Dr. Ferdinand Luger als einer der ersten Wahlärzte Oberösterreichs in seiner Ordination in Neuhofen. Knappe 35 Jahre – oder 18 Gesundheitsminister – später verabschiedet sich der Allhaminger anlässlich seines 65-jährigen Geburtstags in den Ruhestand.

„Nach Absolvierung der Turnusausbildung im Krankenhaus Kirchdorf an der Krems erhielten wir mit dem Nachweis der Notwendigkeit einer ditten Arztstelle für Allhaming und Neuhofen ab Jänner 1987 einen Kassenvertrag“, blickt Doktor Luger zurück. Etwa 4.500 Dienste später, die er während seiner Berufsjahre absolvierte, dankt Luger den Patienten für jahrelanges Vertrauen: „Der Spruch “Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann„ trifft auch in diesem Falle zu. Viele Freunde, persönliche Schicksale waren meine Wegbegleiter“, berichtet Luger.

Danke an Unterstützer

Besonderer Dank gelte auch seiner Familie. Luger, der den Begriff des „Hausarztes“ für seinen Beruf viel passender findet als die Bezeichnung „Facharzt für Allgemeinmedizin“, freut sich außerdem, in seiner Praxis mit fünf Kolleginnen und Kollegen schon vor der Politik Geschlechtergerechtigkeit erreicht zu haben. Was für dieses Bewusstsein jedoch noch wichtig sei, ist das Gendern auch in die Sprache zu integrieren. „Gehen Sie zu Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin“ werde bestimmt noch lange bestehen, so Dr. Luger.

Blick in die Zukunft

Ab 1. Oktober wird Dr. Roswitha Schimpelsberger ihre Ordination im Ärztehaus in Neuhofen, Steyrerstraße 19, haben. Zum Abschied aus seinem Beruf mit 30. September wünscht Luger, auch in Zeiten wie diesen den Humor nicht zu verlieren: „Kurz gesagt eine Mischung von Galgenhumor, Gelassenheit und auch etwas Gott vertrauen – das wünsche ich Ihnen“, so der Mediziner.

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