Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ/LINZ-LAND. Nachdem die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen schon seit Anfang Jänner gegen das Coronavirus geimpft werden können, haben seit heute, Dienstag 19. Jänner, auch Personen über 80 Jahren – die nicht in einer Pflegeeinrichtung leben – die Gelegenheit, sich impfen zu lassen. Die hohe Bereitschaft der Bevölkerung führte Ende vergangener Woche zu einer Überlastung des Online-Anmeldesystems.

Soldaten des Bundesheers unterstützen die Anmeldehotline des Landes. (Foto: Land OÖ/Engelsberger)
Soldaten des Bundesheers unterstützen die Anmeldehotline des Landes. (Foto: Land OÖ/Engelsberger)

Obwohl der Krisenstab des Landes Oberösterreich aufgrund der begrenzten Menge an verfügbaren Impfdosen mit einem starken Ansturm sowohl auf die Anmeldeplattform als auch auf die Anmeldehotline rechnete und deshalb 100 Mitarbeiter des Landes Oberösterreich sowie Soldaten des Bundesheers im Call-Center im Einsatz waren, kam es am Freitag zu längeren Wartezeiten. Erst mit einer neuerlichen Aufstockung der Mitarbeiter konnte die Situation in den Griff gebracht werden und alle Impfwilligen bekamen einen Termin.

Risikogruppen sollen schnell geimpft werden

„In Oberösterreich setzen wird die Impfstrategie des Bundes um. Diese sieht vor, dass wir jetzt jene Menschen schützen, die unser Land aufgebaut haben – und die sich jetzt zu Recht auf unsere Unterstützung verlassen wollen. Daher liegt unser momentaner Schwerpunkt auf den Alten- und Pflegeheimen sowie auf den über 80-Jährigen, die zuhause wohnen. Aufgrund der beschränkten Anzahl an Impfstoffdosen kann mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Kontingent damit nur ein erster Schritt getan werden. Wenn wir mehr Impfstoff erhalten, wird der nächste Schritt gesetzt werden. Dennoch gelingt es uns in Oberösterreich, dass in Summe bereits im Jänner etwa 30 Prozent der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, die älter als 80 Jahre sind, ein Impfangebot gemacht werden kann“, so Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Hohe Impfbereitschaft

Die Impfung ist für einen Weg „zurück in die Normalität“ und heraus aus dem zermürbenden Kreislauf von Öffnungen und neuerlichen Lockdowns ein zentraler Beitrag. Es wird in jedem Bezirk Oberösterreichs an einem Impfstandort geimpft. Für Linz-Land wurde die Bezirkshauptmannschaft in Linz dafür auserkoren. Die Verteilung des Impfstoffes erfolgt über einen Bevölkerungsschlüssel, je nachdem wie viele über 80-Jährige im Bezirk wohnen. Für Linz-Land stehen in der ersten Tranche demnach 1.306 Impfdosen zur Verfügung.

Interessierte auf Warteliste

Aufgrund der beschränkten Anzahl an Impfstoffdosen konnte mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Kontingent ein erster Start gemacht werden. In Summe können noch im Jänner etwa 30 Prozent der über 80-jährigen Personen mit einem Impfstoff versorgt werden. „Da der Corona-Impfstoff derzeit noch ein knappes Gut ist, können in dieser Phase nicht alle Oberösterreicher, die älter als 80 Jahre sind, geimpft werden. Kommt man bei der Anmeldung noch nicht zum Zug, so kann man sich entsprechend vormerken lassen“, so Haberlander in einer Aussendung.

Vorkehrungen getroffen

In Linz-Land waren alle verfügbaren Termine noch am Wochenende vergeben, wie Bezirkshauptmann Manfred Hageneder bestätigt. Für die Bevölkerung stehen im Gebäude der Bezirkshauptmannschaft in Linz – die Wahl fiel aufgrund des schwierigen Transports darauf – drei Impfstraßen zur Verfügung. „Die Ärzte – die wirklich hervorragende Bereitschaft zur Unterstützung zeigten – können so 18 Personen pro Stunde impfen“, so Hageneder.

Für eine leichtere Abwicklung werden auch Teile der Mitarbeiterparkplätze für die Impfungen reserviert. „Sobald wir neuen Impfstoff zugeteilt bekommen – das liegt aber in den Händen des Bundes –, werden wir weiteren Personen der Risikogruppe über 80 Jahre so schnell wie möglich eine Impfung anbieten können“, so der Bezirkshauptmann.

Anmeldung: www.ooe-impft.at oder unter: 0732/7720 78 700


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

RavenRock in Hargelsberg unterstützt regionale Jugendarbeit

RavenRock in Hargelsberg unterstützt regionale Jugendarbeit

HARGELSBERG. Musik und gemeinsames Feiern für einen regionalen Zweck stehen beim RavenRock am Sonntag, 25. Oktober, im Mittelpunkt. Die Veranstaltung ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
FPÖ-Ortsgruppen laden zur Nationalfeiertagswanderung in Piberbach und Kematen

FPÖ-Ortsgruppen laden zur Nationalfeiertagswanderung in Piberbach und Kematen

PIBERBACH/KEMATEN. Die FPÖ-Ortsgruppen Piberbach und Kematen/Krems laden am Montag, 26. Oktober, zu einer gemeinsamen Wanderung am Nationalfeiertag ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Landjugend Ansfelden gewinnt Agrarolympiade in Oberösterreich

Landjugend Ansfelden gewinnt Agrarolympiade in Oberösterreich

ANSFELDEN. Sebastian Sandmayr und Jan Hochrainer von der Landjugend Ansfelden haben beim Landesentscheid der Agrarolympiade den ersten Platz ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Hannes Eipeldauer ist neuer evangelischer Pfarrer in Traun

Hannes Eipeldauer ist neuer evangelischer Pfarrer in Traun

TRAUN. Seit Anfang September 2026 ist Hannes Eipeldauer Pfarrer der evangelischen Pfarrgemeinde Augsburgischen Bekenntnisses in Traun und der ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Ritzlhof in Ansfelden erntet ungewöhnlich große weiße Süßkartoffeln

Ritzlhof in Ansfelden erntet ungewöhnlich große weiße Süßkartoffeln

ANSFELDEN. Eine alte Süßkartoffelsorte brachte in der Gartenbauschule Ritzlhof in Ansfelden eine besonders üppige Ernte hervor. Die von den ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Ansfelden investiert 400.000 Euro in LED-Straßenbeleuchtung

Ansfelden investiert 400.000 Euro in LED-Straßenbeleuchtung

ANSFELDEN. Die Stadtgemeinde Ansfelden modernisiert ihre Straßenbeleuchtung und investiert dafür rund 400.000 Euro. In den kommenden Monaten ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Weitere Beiträge