PASCHING. Bei der ersten Paschinger Schritte-Challenge wetteifern sämtliche Klassen aller drei Schulen um die meisten Schritte, die sie im Monat Mai zu Fuß zurücklegen können. Damit will die Gemeinde Kinder wieder verstärkt für ihren Schulweg begeistern. Die zusätzliche Bewegung tut Körper sowie Geist gut und ganz nebenbei soll sich so auch die Verkehrssituation beruhigen.

Denn auch in Pasching geht es vor den Schulen – vor allem im Ortsteil Langholzfeld – an manchen Tagen ganz schön turbulent zu. Der Ausschuss für Familie und Bildung hat sich daher für heuer vorgenommen, die Schulwege der Kinder sicherer und attraktiver zu gestalten. Im Zuge dessen werden in diesem Frühjahr mehrere Aktivitäten gesetzt.
Beim Startereignis „Schrittzähler-Aktion“, beteiligen sich insgesamt mehr als 550 Schüler, Lehrende sowie auch die Mitarbeitenden aus dem Rathaus. Mit Schrittzählern ausgerüstet, haben alle einen Monat lang Zeit, jeden Tag ihre gelaufenen Schritte zu notieren. Der Fußweg in die Schule bildet dabei eine gute Basis. Freilich gilt aber auch jede Bewegung vor und nach der Pausenglocke. Am Ende des Monats werden alle Schritte addiert und die Klasse mit den meisten Schritten mit einem gemeinsamen Ausflug belohnt. Die Schrittzähler dürfen die Kinder als Belohnung und Ansporn behalten.
„Wir wollen den Schulweg zu Fuß über ein spielerisches Element und einen kleinen Wettbewerb spannender für die Kinder machen“, erklärt Ausschussobfrau Marlene Hetzmannseder. „Gerade im Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, um Kindern und Eltern wieder in Erinnerung zu rufen, dass ein Schulweg mehr ist, als die Überwindung einer Distanz von A nach B. Er bedeutet Bewegung, frische Luft für einen frischen Start in den Lerntag, ein gemeinsames Ritual mit Freunden und ein Stück Verantwortung und Selbstvertrauen, die wir den Kindern damit wortwörtlich auf den Weg geben. Das möchten wir aktiv fördern und kontinuierlich Maßnahmen setzen.“
Begleitend dazu werden an den Schulstandorten zusätzliche Rad- und Rollerständer montiert, um auch alternative sportliche Wege zu attraktiveren sowie Schulwegpostkarten zur Vertiefung des Themas verteilt. Mit zusätzlichen Tafeln will man mehr Bewusstsein für eine rücksichtvolle und aufmerksame Fahrweise bei anderen Verkehrsteilnehmenden schaffen. Es gibt auch erste Ideen, das gut funktionierende Schülerlotsensystem aus Langholzfeld, zumindest in den ersten Schulwochen, auf die Paschinger Volksschule umzulegen. Das Schulwegthema kommt also so richtig in Bewegung und mit ihm hoffentlich viele Schüler.


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