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Ö/TRAUN. Bei der zweiten Olympiade im katholischen Religionsunterricht wurden diesmal insgesamt sieben Podiumsplätze vergeben. Diese sind heuer fest in weiblicher Hand – und Oberösterreich ist stark vertreten. In der Kategorie Essay teilte sich Hanna Sonleithner (18) aus dem Bundesrealgymnasium Traun zusammen mit einer Schülerin aus Wien den ersten Platz.

Hanna Sonleithner aus dem BRG Traun holte sich Platz eins in der Kategorie Essay. (Foto: privat)
Hanna Sonleithner aus dem BRG Traun holte sich Platz eins in der Kategorie Essay. (Foto: privat)

Nach einem sehr erfolgreichen Auftakt im Vorjahr startete THEOLYMPIA, die Olympiade im katholischen Religionsunterricht, im Herbst in acht Diözesen sowie in Südtirol in die zweite Runde. Die Ausschreibung nahm unter Bezug auf „Ecce Homo - Seht der Mensch“ (Joh 19,5) mit hochaktuellen Fragen den Menschen in den Blick: Was ist der Mensch? Was bedeutet heute Menschlichkeit? Und welchen Beitrag kann Religion zur Beantwortung dieser Fragen leisten?

Neben den Siegerinnen aus Traun und Wien landete Viktoria Sindelar (19) aus den Don Bosco Schulen Vöcklabruck auf dem zweiten Platz. Unter die Finalisten des Essaywettbewerbs schaffte es außerdem Hannah Brillinger (18) aus dem Bischöflichen Gymnasium Petrinum in Linz. In der Kategorie Foto gewannen Verena Wipplinger (15) den ersten sowie Annika Wolkerstorfer (15) den dritten Platz. Beide sind Schülerinnen der BBS Rohrbach.

Initiiert hat die Religionsolympiade das Interdiözesane Amt für Unterricht und Erziehung (IDA). Der seit dem Schuljahr 2020/21 jährlich stattfindende Essaywettbewerb ist offen für Schüler der Schulstufen 10 bis 13, die den katholischen Religionsunterricht besuchen.

Stimme und Perspektive junger Menschen

Stolz auf die hohe Qualität der Beiträge und die Beteiligung fast aller österreichischer Diözesen zeigte sich Andrea Pinz, geschäftsführende Leiterin des Interdiözesanen Amts für Unterricht und Erziehung, das für den Wettbewerb verantwortlich zeichnet: „Auch dieses Jahr wurde ersichtlich, wie viel unsere Schüler zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen zu sagen haben und wie wichtig es ist, der Stimme und Perspektive junger Menschen in solchen Projekten Raum zu geben.“

Bewertet wurden die Beiträge zunächst in den einzelnen Diözesen, die ausgewählten Finalisten nahm dann in einer bundesweiten Finalrunde eine hochkarätige Jury in Augenschein. Am 18. Mai werden Finalisten in der Jungen Akademie am Dom in Wien aus ihren Essays lesen. Im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen am 10. Juni werden ausgewählte Fotografien in der Singerstraße 7/4 (Wien) ausgestellt


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