Konzertabend in Ansfelden begeistert mit romantischem Programm
ANSFELDEN. Birgit Buck, Leiterin des Anton-Bruckner-Kirchenchores Ansfelden und Lehrerin für Blockflöte, Klavier und Chorklassen an den Musikschulverbänden Nibelungengau und Waidhofen an der Ybbs, gestaltete gemeinsam mit ihren Kindern ein anspruchsvolles Konzert im Pfarrhof Ansfelden.

Gemeinsam mit ihrer Tochter Ariane, die im Musikschulverband in Haidershofen Akkordeon und Steirische Harmonika unterrichtet, sowie ihrem Sohn Sebastian, der mittlerweile in Berlin als Musiker und Musikproduzent tätig ist, präsentierte Birgit Buck ein stimmiges Programm.
Im Mittelpunkt stand unter anderem das Werk eines heute wenig bekannten Meisters der Romantik, Carl Reinecke. Die Kompositionen stammen aus dem 19. Jahrhundert und sind somit in der Epoche von Anton Bruckner einzuordnen, auch wenn sie stilistisch teils unterschiedlich wirken.
Das Konzert fand im Barocksaal des Pfarrhofes Ansfelden statt. Zahlreiche Besucher nahmen daran teil, darunter auch Renate Heitz und Christian Partoll.
Das Programm bot eine vielfältige Mischung aus melancholischen Stimmungen, Naturbetrachtungen und tänzerischen Elementen. Zudem wurden Geschichten rund um das heute kaum mehr bekannte Instrument Arpeggione erzählt, dem Franz Schubert eine Sonate widmete. Einen besonderen Höhepunkt bildete eine Peer-Gynt-Suite in außergewöhnlicher Besetzung mit Klavier und Akkordeon.
Durch den Abend führte die Chorsprecherin Margit Mostbauer.
Der Konzertabend erwies sich als großer Erfolg und fand beim Publikum großen Anklang.


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