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ANSFELDEN. Mit „Voi fesch“ wird seit Beginn an ein Ziel verfolgt: das künstlerische Potenzial von Menschen mit Behinderungen sichtbar machen und fördern. Mit Kunstwerken auf T-Shirts, Taschen und einer Vielfalt an weiteren Produkten wurde dies bereits realisiert.

  1 / 9   "Voi fesch" Gründer Helmuth Stöber, Bernhard Quereser und Gerald Bucher von Servoking (v.l.) (Foto: Kurt Patzak)

2018 wurde der „Voi fesch“-Kunstpreis mit großem Erfolg ins Leben gerufen. Er bietet Künstlern mit Behinderung eine großartige Möglichkeit, ihr kreatives Potenzial einer großen Öffentlichkeit zu zeigen. „Diesmal soll der Wow-Effekt noch größer sein“, so Gerald Bucher von Servoking, der es mit der Firma Gradinger Folienbeklebung möglich machte, dass die Kunstwerke auf riesigen LKW-Anhängern erscheinen und so als Botschafter des Kunstpreises durch ganz Österreich rollen.

Oberösterreich gut vertreten

Insgesamt gab es unglaubliche 285 Einreichungen von Kunstwerken. Eine Jury und auch die Öffentlichkeit trafen die Entscheidung über die Top 15, in denen mit Jasmin Pauzenberger (Platz 12), Patricia Hütter (Platz 11) und Vorjahressieger Bernhard Quereser, der heuer den zehnten Rang belegte, gleich drei Künstler aus Oberösterreich aufscheinen. Alle drei Einreichungen sind äußerst farbenfrohe Werke und bereiten große Freude beim Betrachten.

Eine mögliche Realisierung steht zwar noch aus, dennoch zeigt sich „Voi fesch“ Gründer und Geschäftsführer Helmuth Stöber zuversichtlich: „Zweifellos wären auch diese Werke eine große und vor allem bunte Bereicherung für Österreichs Straßen. Wir bleiben jedenfalls dran und sind sehr zuversichtlich, auch im Nachgang noch einige weitere rollende Kunstwerke zu verwirklichen.“


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