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ANSFELDEN. Der Ansfeldner Gemeinderat beschloss am 28. Juli mehrheitlich die Flächenwidmungsplanänderung sowie die Änderung des örtlichen Entwicklungskonzeptes für das Gewerbegebiet Audorf Südost. Östlich der Firma KIKA siedeln sich die Unternehmen Beinkofer Fliesen, Velvety Manufaktur und FE Business Park Ansfelden an. Das Projekt wurde völlig neu ausgestaltet und ökologische Begleitmaßnahmen ganz wesentlich berücksichtigt.

Bürgermeister Christian Partoll (Foto: Stadtgemeinde Ansfelden/Gregor Kraftschik)
Bürgermeister Christian Partoll (Foto: Stadtgemeinde Ansfelden/Gregor Kraftschik)

Eines der umstrittensten Themen in den letzten Monaten war das Projekt Audorf Südost. Bürgermeister Christian Partoll, der von Anfang an die Mitsprache der Bevölkerung hierzu gefordert hat und das Projekt von seinem Vorgänger übernommen hat, machte sein Versprechen im Frühjahr wahr.

Die drei Unternehmen und die Mitglieder der Bürgerinitiative machten einen großen Schritt aufeinander zu und erwirkten in einem konstruktiven Dialog zahlreiche Verbesserungen. Diese wurden bei zwei Bürgerdialogveranstaltungen im Mai auf Augenhöhe präsentiert und fanden große Zustimmung bei den Besuchern. Das neu ausgestaltete Projekt wurde nach eingehenden Beratungen weiterverfolgt und lagen die aktualisierten Pläne zur öffentlichen Einsichtnahme bis Ende Juni auf.

Die Verbesserungen, die erzielt werden konnten, sind enorm und beispielgebend dafür, wie eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Projektbetreibern, Bürgern und Politik funktionieren kann.

Bürgermeister Christian Partoll fühlt sich in seinem Weg bestätigt: „Die Ansfeldner waren am Wort. Sie wurden miteinbezogen, konnten ihre Ideen einbringen und wurden vor allem gehört. Gemeinsam mit den drei Unternehmen haben wir vieles erreicht. Mein Dank gilt der Bürgerinitiative, den Projektbetreibern, aber ganz besonders jenen Ansfeldnern, die uns ihre Ideen, aber auch berechtigten Sorgen mitgeteilt haben. Vieles davon konnten wir verwirklichen und ist nunmehr in den Plänen und Verträgen abgebildet. Eines der zweifellos größten Themen in diesem Bereich war und ist der Verkehr. Hier müssen wir gemeinsam mit dem Land Oberösterreich und der Stadt Linz Verbesserungen beraten und herbeiführen. Schließlich kommt die Hauptbelastung besonders aus dem Linzer Süden. Ich stehe für faire und bürgernahe Politik für Ansfelden, die stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen hat und die Anregungen und Wünsche für ihre unmittelbare Wohnumgebung ernst nimmt. Transparenz und offene Kommunikation sind für mich hier oberstes Gebot.“


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