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LINZ. Das Landestheater entführt Kinder wie Erwachsene in die Märchenwelt, bei der Neuinszenierung der Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Linz. Das Landestheater entführt Kinder wie Erwachsene in die Märchenwelt, bei der Neuinszenierung der Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Premiere: Samstag, 19. Dezember.

Christian Schmidlechner als Knusperhexe im Musiktheater. Foto: Christian Brachwitz
Christian Schmidlechner als Knusperhexe im Musiktheater. Foto: Christian Brachwitz

Engelbert Humperdincks weltweit gespielte Märchenoper „Hänsel und Gretel“ wurde 1895 erstmals in Linz gespielt. In der Neuinszenierung tummeln sich rund 50 Mitwirkende auf der Bühne, mit dabei sind der Kinder- und Jugendchor des Landestheaters und Kindern der Tanzakademie am Landestheater.

Mennicken erfüllte sich Traum

Inszeniert wurde die Oper von Intendant Rainer Mennicken, er wagte sich aber auch an die Herausforderung der Bühnengestaltung und habe sich damit einen Traum erfüllt, sagt er. „Ich bin dankbar, dass ich so viel Untersützung vom ganzen Haus erfahren habe, der Austausch mit allen war mir ein großes Vergnügen“. Es ist seine letzte Regiearbeit am Landestheater Linz, bevor er nächstes Jahr das Intendanz-Zepter an Hermann Schneider übergibt.

Für ihn war das familiäre und kindliche der Annäherungspunkt an das Stück. „Es findet so statt, wie ich glaube, dass Kinder auf die Thematik schauen“. Die Figur der Hexe legte Mennicken zwiespältig an: erschreckend, aber nicht grausam sondern auch lustig. Die Poesie des Themas wird in Mennickens Bühenbild aufgegriffen und auch der Orchesterklang mit volkstümlicher Leichtigkeit schaffen musikalisch eine poetische Atmosphäre. „Die Oper zeigt, dass Humperdink ein erstklassiger Komponist war“, so der musikalische Leiter Takeshi Moriuchi.

Eine bekannte Oper, in frischer Ästhetik mit viel Farbe, geeignet ab 6 Jahren. Zu sehen ist das Stück bis 17. April 2016 im Musiktheater Volksgarten. Karten und Termine: www.landestheater-linz.at


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