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LINZ. Die Linzer Dametzstraße ist um großflächiges Wandgemälde reicher: Die beiden Künstler Jens Besser und Simone Ferrarini machten sich an die Arbeit, und gestalteten im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojektes am Geländer der Katholischen Privat-Universität Linz ein neues Mural.

Das neue Mural in der Dametzstraße (Foto: Tips)
  1 / 4   Das neue Mural in der Dametzstraße (Foto: Tips)

Im Rahmen des internationalen Kooperationsprojekts “La vendita di Dresda“ gestalteten die beiden Künstler Jens Besser, Dresden, und Simone Ferrarini, Reggio Emilia, am Gelände der Katholischen Privat-Universität Linz an der Dametzstraße ein Wandbild, das den gelehrten Heiligen und Kirchenvater Hieronymus von Bartolomeo Schedoni zeigt. Die KU Linz bekam damit ihr drittes Mural. Kuratorin des Projekts ist Ilaria Hoppe, Professorin am Institut für Kunst in gegenwärtigen Kontexten und Medien der Katholischen Privat-Universität Linz.

Verlorene Bilder an Fahrradroute

Das internationale Kooperationsprojekt La vendita di Dresda verfolgt entlang des EURO Velo 7 Fahrradweges die ursprüngliche Transportroute der Gemäldesammlung, die 1746 von Modena nach Dresden verbracht wurde, und noch heute den Grundstock der berühmten Gemäldegalerie in Dresden bildet. Die langjährige Zusammenarbeit der beiden Street Art Künstler Jens Besser und Simone Ferrarini führte zur Idee, die beim Transport verlorenen Bilder entlang dieser Route – die durch Österreich führt – als Wandbilder wieder aufleben zu lassen. So soll eine attraktive Street Art-Fahrradroute für den nachhaltigen und kulturellen Tourismus in Europa entstehen.  

Erstes Bild in Linz 

Das erste Wandbild dieser Serie wurde nun in nur wenigen Tagen in Linz realisiert, und zwar auf der Brandmauer der Dametzstraße 29, die sich im Besitz des Priesterseminars und auf dem Gelände der Katholischen Privat-Universität Linz befindet. Es zeigt den gelehrten Heiligen und Kirchenvater Hieronymus von Bartolomeo Schedoni. Die Künstler haben einen Entwurf vorbereitet, sodass der Theologe der Spätantike in Anlehnung an das Original einen ortspezifischen Bezug entfalten kann.


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