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LINZ. Wie klingt eine Stadt? Unter dem Titel „Stadtklänge“ macht das Festival 4020 von 1. bis 4. Mai zeitgenössische Musik einem breiten Publikum erlebbar.

Lizard, das Linzer Ensemble für aktuelle Musik, spielt am 4. Mai auf. (Foto: franzi kreis)
Lizard, das Linzer Ensemble für aktuelle Musik, spielt am 4. Mai auf. (Foto: franzi kreis)

Pianistin Johanna Summer denkt die Werke klassischer Komponisten neu. Erstmals improvisiert sie auch über Themen von Anton Bruckner: am 1. Mai, 19.30 Uhr im Brucknerhaus.

Akkordeonist Théo Ould lässt am 2. Mai, 19.30 Uhr, im Brucknerhaus Neuinterpretationen von Johann Sebastian Bach, Jean-Philippe Rameau und Pjotr Iljitsch Tschaikowski mit zeitgenössischen Werken von Tomás Gubitsch und Régis Campo verschmelzen. Bereits beim Schulkonzert (ab 10 Jahren) um 11 Uhr zeigt er neue Klangfacetten seines Instruments auf.

Bei der Familienführung „So klingt das Brucknerhaus (ab 6 Jahren) mit den Komponisten Moldir Slyamova und Dominik Leitner wird eine eigene Brucknerhaus-Komposition erstellt: am 3. Mai, 10.30 Uhr.

Dass klassische Musik tanzbar ist, beweist das Orchester im Treppenhaus am 3. Mai, 20 Uhr im Posthof.

Lizard, das Linzer Ensemble für aktuelle Musik, spielt am 4. Mai, 11 Uhr im Brucknerhaus auf.

„Panzerschloss“, ein interaktives Tanztheaterstück für Menschen jeden Alters ist von 2. bis 4. Mai in der VS 3 Auwiesen, im Brucknerhaus und im Volkshaus Dornach zu erleben.

Das Festival Sinfonietta Linz beschließt das Festival am 4. Mai, 18 Uhr im Brucknerhaus mit einem Orchesterkonzert, mit Werken von John Cage, Caroline Shaw, Alfred Huber (Uraufführung), Kurt Schwertsik und zu guter Letzt Gavin Bryars Meisterwerk „Jesus’ blood never failed me yet“ für Orchester und Tonband, in dem dieser 1971 das Lied eines Obdachlosen in eine orchestrale Hymne verwandelte.

Klanginstallationen mit Auftragswerken österreichischer Komponisten sind von 1. bis 4. Mai ganztags an vier Standorten im Brucknerhaus erlebbar. Peter Androsch, Johanna Doderer, Flora Geißelbrecht und Helmut Schmidinger präsentieren ihre Werke als „Musikalische Möbel“, angelehnt an Erik Saties Möbelmusik. Nach dem Festival gibt's die Stücke, aufgenommen vom Atalante Quartett, zum Download.

Mit dem Festivalpass um 40 Euro (Junger Festivalpass: 20 Euro) können Besucher alle Veranstaltungen genießen: brucknerhaus.at/festival4020


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