Dorfplatz in St. Magdalena "gerettet"
LINZ. Ein geplanter Zugang in ein obergeschoßig gelegenes Stiegenhaus in ein neues Wohnhaus über den Dorfplatz sorgte zuletzt im Stadtteil St. Magdalena für Beunruhigung und Sorge um die zahlreichen Aktitiväten am Dorfplatz. Doch die verunsicherten Vereine und Initiativen können nun aufatmen.

In St. Magdalena soll ein neues Wohnhaus an der Pferdebahnpromenade mit drei Wohneinheiten und einer Tiefgarage entstehen. Der Gestaltungsbeirat empfahl den Immobilienentwicklern, einen weiteren Zugang in das obergeschoßig gelegene Stiegenhaus über den Dorfplatz vorzusehen. „Das sorgte natürlich für Aufregung bei der Bevölkerung, denn der Dorfplatz in St. Magdalena ist nicht nur ein beliebter Marktplatz, sondern wird von vielen Organisationen und Kulturvereinen für Veranstaltungen genutzt“, weiß die Liegenschaftsreferentin der Stadt Linz, Stadträtin Regina Fechter.
Zugang nur in veranstaltungsfreien Zeiten
Damit dem aktiven Markt- und Vereinsleben trotz des Privatzugangs zum neuen Wohnhaus weiterhin der Raum für ihre Aktivitäten zur Verfügung steht, hat Stadträtin Fechter mit den Eigentümern der Immobilie ein vertragliches Übereinkommen geschlossen: „Damit ist sichergestellt, dass der neu geschaffene Zugang nur in der veranstaltungsfreien Zeit zur Verfügung steht“, verkündet Fechter. Dieser Nutzungsverzicht wird auch grundbücherlich verankert.
Die Initiativen fürchteten, dass dieser Zugang immer freizuhalten wäre, wodurch wertvoller Platz für die vielen Veranstaltungen auf dem Dorfplatz verloren gegangen wäre. Die Stadt Linz hat diesen Dorfplatz 1999 gestaltet, damit ausreichend öffentlicher Raum für das vor allem in St. Magdalena sehr aktive Vereinsleben zur Verfügung steht.


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