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LINZ. Ab Dienstag, 7. Juli, schreibt die Stadt Linz erneut das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) in ihren Amtsgebäuden vor.

Ab Dienstag gilt wieder Pflicht zu Mund-Nasen-Schutz am Magistrat Linz Foto: Weihbold
Ab Dienstag gilt wieder Pflicht zu Mund-Nasen-Schutz am Magistrat Linz Foto: Weihbold

Dieser Schritt wurde in Abstimmung von Bürgermeister Klaus Luger mit Landeshauptmann Thomas Stelzer am Wochenende vereinbart. Das Land Oberösterreich setzt dieselbe Maßnahme in ihren Verwaltungsgebäuden sowie allen Gemeindeämtern im gesamten Bundesland.

Teil eines Maßnahmenpaketes

Die MNS-Pflicht in Amtsgebäuden ist ein weiterer Schritt eines umfassenden Maßnahmenpakets, mit dem die Stadt Linz auf das erneute Ansteigen der Covid-19-Infizierten in Linz reagiert. Mit Stand heute (11.30 Uhr) sind in Linz 112 positiv getestete Fälle bekannt.

Zu den bereits vor dem Wochenende angekündigten Punkten zählen unter anderem verstärkte Kontrollen von Abstands- und Sicherheitsregeln in öffentlichen Verkehrsmitteln, der Gastronomie und im öffentlichen Raum, die gemeinsam mit der Polizei durchgeführt werden. Darüber hinaus wurden die Contact-Tracing-Teams im städtischen Gesundheitsamt bereits für den laufenden Betrieb um zwei Personen aufgestockt.

Inklusive Amtsärztinnen besteht das Tracing-Team aus 20 Personen. Es haben sich erneut 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrates freiwillig gemeldet, um diese wichtige Tätigkeit – zusätzlich zu ihrem regulären Dienst – an den Wochenenden zu übernehmen. Eine Unterstützung durch das Österreichische Bundesheer im Rahmen des vom Land Oberösterreich in Anspruch genommenen Assistenzeinsatzes ist in Linz vorerst nicht erforderlich.

„Schutz der Mitarbeiter“

„In Zeiten besonderer Herausforderungen ist eine uneingeschränkt funktionierende Verwaltung essenziell. Die Verpflichtung, bis auf weiteres Mund-Nasen-Schutzmasken in den Amtsgebäuden der Stadt Linz zu tragen, schützt nicht nur die 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kundinnen und Kunden vor Ansteckungen. Die Stadt setzt in ihrem unmittelbaren Einflussbereich jede erdenkliche und sinnvolle Maßnahme, ohne das gesellschaftliche Leben über Gebühr einzuschränken“, betont Bürgermeister Klaus Luger.


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