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LINZ. Am Donnerstag bringt der Linzer Stadtsenat mit der Beauftragung der Detail- und Einreichplanung das ambitionierte Projekt Umgestaltung des Urfahranermarkt-Geländes auf Kurs. Eine klassische „Donauinsel“ wird es dabei in den aktuellen Planungen aber nicht mehr geben, dafür viel zusätzlichen Grünraum und eine Wasserbucht zum Baden.

Keine Donauinsel, dafür ein „Ufer für alle“ ist geplant. (Foto: Architekturkollektiv G.U.T.)
Keine Donauinsel, dafür ein „Ufer für alle“ ist geplant. (Foto: Architekturkollektiv G.U.T.)

Von den Plänen, das Urfahranermarkt-Gelände von einem Nebenarm der Donau umspülen zu lassen, ist man zuletzt abgekommen. Zu groß war die Gefahr, dass aufgrund des geringen Gerinnes eine „Kloake“ entstehen würde.

Doch auch die neuen Planungen des Architekturkollektivs G.U.T finden vor dem eigentlichen Start Gefallen bei den Linzer Politikern: „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem neu überarbeiteten Projekt den Linzern die Donau ein Stück näher bringen. Das neue Jahrmarktgelände wird den Urfahraner Jahrmarkt weiterhin ermöglichen, das war mir auch sehr wichtig“, so Vizebürgermeister und Infrastrukturstadtrat Markus Hein.

Umgestaltung ist ab dem Sommer geplant

Aus den Teilbereichen zwischen den Anlegeplätzen in der Uferzone wird ein Grünraum, im östlichen Teil wird außerdem eine Wasserbucht zum Baden entstehen. Auch Teile der bestehenden Flächen werden zusätzlich begrünt. Nach der Umgestaltung, die laut Plan ab Sommer über die Bühne gehen soll, kann das Jahrmarktgelände ganzjährig genutzt werden. „Eine attraktive Gastro wäre noch das Sahnehäubchen“, ergänzt Hein.

Für die Grüne Umweltstadträtin Eva Schobesberger ist das Projekt ein wichtiges Signal: „Wir können den zentralen Raum wieder den Menschen zurückgeben. Gerade in Coronazeiten werden attraktive Naherholungsflächen wieder umso wichtiger.“

Die komplette aktualisierte Projektbeschreibung gibt es HIER


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