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Blackout-Vorsorge: „Im Notfall sollte jeder Bürger zehn Tage lang autark leben können“

Jürgen Affenzeller, 05.01.2022 10:29

LINZ. Der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml gibt Tipps und Einblick in seine persönliche Blackout-Vorsorge.

Stadtrat Raml geht mit gutem Beispiel voran und sorgt gemeinsam mit seiner Gattin für den Fall eines Blackouts vor. (Foto: FPÖ Linz)

Es ist nicht die Frage, ob ein längerer Stromausfall kommen wird, sondern wann: Experten rechnen damit, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre in Österreich ein so genannter Blackout auftreten wird. „Mir ist bewusst, dass sich viele Menschen mit solchen Ausnahmesituationen nicht beschäftigen möchten. Die Gefahr ist aber leider real und jeder kann einen Beitrag dazu leisten, den Schaden für sich und andere so gering wie möglich zu halten“, warnt der Linzer Sicherheitsstadtrat und Katastrophenschutzreferent Michael Raml.

Genügend Lebensmittel

Er geht als Sicherheitsreferent mit gutem Beispiel voran und sorgt selbst gut vor: „Meine Frau und ich haben uns mit genügend Wasser, Konserven und weiteren Lebensmitteln eingedeckt, die wir einmal im Jahr auf ihre Haltbarkeit überprüfen“, gibt Raml Einblicke in seine persönliche Vorbereitung. „Zudem würde unser kurbelbetriebenes Notfallradio inklusive Notbeleuchtung des Zivilschutzverbands und eine Gaskochstelle wertvolle Dienste leisten. Der Aufwand für die Vorbereitung ist wirklich gering, aber im Ernstfall umso wertvoller“.

Raml erklärt die Grundregel für den Katastrophenfall: „Im Notfall sollte jede Bürgerin und jeder Bürger für mindestens zehn Tage autark leben können. Am besten denkt man bei der Vorbereitung an einen Campingurlaub und die dafür nötigen Dinge.“

Einige Tipps und Regeln

Wasser sowie Lebensmittelvorrat für zehn Tage, zusätzlicher Wasservorrat für Hygienebedürfnisse, Hygieneartikel: Zahnbürste, Zahnpasta, Seife, Shampoo, Toilettenpapier, Binden oder Tampons, Müllbeutel; Ersatzbeleuchtung: Am besten mit Kurbel, durch den Verzicht auf Kerzen kann die Brandgefahr verringert werden; Erste Hilfe – Zivilschutzapotheke, Alternative Heizmöglichkeit, wie Heizgeräte, die mit Petroleum oder Flaschengas betrieben werden, Kachelöfen, Kaminöfen.


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