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Spallerhofer Tafel in Linz: „Bei uns kommt alles genau dort an, wo es auch hingehört“

Nora Heindl, 01.04.2025 11:55

LINZ. Seit fünf Jahren versorgt die Spallerhofer Tafel in der Pfarre Linz-St. Peter bedürftige Menschen mit den nötig-sten Lebensmitteln. Gründerin Maria Scholl und ihr Team arbeiten am Limit, denn es fehlt an Lebensmitteln, Geld und helfenden Händen.

Maria Scholl (Mitte) und Pfarrer Franz Zeiger mit dem Team der Helferinnen (Foto: Privat)
  1 / 3   Maria Scholl (Mitte) und Pfarrer Franz Zeiger mit dem Team der Helferinnen (Foto: Privat)

Die Idee kam der Linzerin zur Coronazeit, als es vielen bedürftigen Menschen noch schlechter ging als ohnehin schon. Fünf Jahre und Hunderte Tonnen ausgegebener Waren später ist eines leider gleich geblieben: Fast immer mangelt es an Lebensmitteln und Geld, um auch allen, die kommen, helfen zu können. „Zudem freuen wir uns über jede helfende Hand, seien es auch nur ein paar Wochenstunden“, so Maria Scholl.

130 Ausgaben pro Woche

3,5 Tonnen an Waren werden durchschnittlich im Monat ausgegeben: Logistisch ein wahres Kunststück, das Maria Scholl und ihr Team da zustande bringen, denn viele Waren wie Gemüse oder Obst sind verderblich und müssen so schnell wie möglich weitergegeben werden. „Eine Kühlhalle oder große Lagerkapazitäten haben wir nicht, bei uns muss alles rein-raus gehen“, lacht Scholl, die betont, dass ganz besonders auf die tatsächliche Bedürftigkeit der Abholer geachtet wird: „Bei uns kommt alles genau dort an, wo es auch hingehört.“

Die Ausgabe erfolgt zweimal die Woche. Pro Woche werden bis zu 130 Ausgaben gezählt. Davor müssen die Lebensmittel aufgearbeitet, entsprechend verpackt bzw. portioniert werden.

So kann man helfen

Willkommen sind (haltbare) Lebensmittel (Mehl, Reis, Nudeln, Zucker, Salz, ...), idealer wären Geldspenden oder Gutscheine von Supermärkten, um gezielt fehlende Lebensmittel kaufen zu können.

Wer persönlich mithelfen will, wird mit offenen Armen empfangen. Aktuell wird zum Beispiel Hilfe bei der Abholung von Lebensmitteln gesucht: „Hier wäre uns schon geholfen, wenn ein Pensionist einmal in der Woche für zwei Stunden mit seinem Auto Abholdienste bei Supermärkten erledigt“, so Maria Scholl.

Mehr zur Spallerhofer Tafel und Spendenmöglichkeiten: spallerhofer-tafel.at


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