Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Einnahmen aus Parkgebühren auf 6,3 Millionen Euro leicht gestiegen

Nora Heindl, 19.05.2026 12:10

LINZ. Die Stadt Linz verzeichnet ein leichtes Plus bei den Einnahmen aus den Parkgebühren. 

 (Foto: Volker Weihbold)
(Foto: Volker Weihbold)

Rund um die Forderung der Linzer VP nach einer ganzheitlichen Parkraumpolitik - Tips hat berichtet -, legt Stadtrat Thomas Gegenhuber (SP) die Zahlen aus der Parkraumbewirtschaftung für das Jahr 2025 vor: Die Einnahmen betrugen im Vorjahr insgesamt rund 6,3 Millionen Euro. „Die Gesamtsumme der Einnahmen ist im Jahresvergleich leicht angestiegen, das belegt die ungebrochene Attraktivität der Linzer Innenstadt für Besucherinnen und Besucher“, betont Gegenhuber. 

In dieser Summe sind alle Erlöse aus Parkscheinen enthalten, die bei den 238 Parkscheinautomaten in bar oder mit Bankomatkarte beziehungsweise über einen Handyparkanbieter gelöst wurden. Hinzu kommen noch die Einnahmen aus den Pauschalierungsvereinbarungen für Betriebe sowie dem Einkauf von Parkmünzen.

Trend zum Handyparken und bargeldloser Zahlung

Die Einnahmen an den Automaten ist im Jahresvergleich leicht angestiegen. Wurden im Jahr 2024 rund 5,8 Millionen Euro an den Automaten eingenommen, waren es 2025 rund 5,9 Millionen Euro. 

Gleichzeitig gibt es einen Trend hin zum Handyparken: 2024 wurden rund 1,7 Millionen Euro durch Handyparken eingenommen, das entspricht einem Anteil von 29,3 Prozent an den Einnahmen an den Automaten. 2025 waren es bereits rund 2,1 Millionen Euro, was einem Anteil von 34,6 Prozent und damit einem Plus von 5,3 Prozentpunkten entspricht. 

Für das Handyparken gibt es derzeit vier Anbieter in Linz. Unter mobil-parken.at können sich Lenker über die Kosten der einzelnen Betreiber informieren. „Im letzten Jahr sind nach einer Marktbereinigung wieder zwei neue Anbieter dazugekommen. Als Stadt agieren wir wettbewerbsfördernd und sind offen für neue Handyparken-Anbieter,“ stellt Wirtschafts- und Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber klar.

Modernisierung bis 2029 abgeschlossen

Bei der Zahlung am Automaten nutzen etwa 15 Prozent die bargeldlose Zahlmöglichkeit mittels Near Field Communication (NFC), das entspricht Einnahmen in der Höhe von rund 905.000 Euro. Im Jahr 2024 betrugen die Einnahmen rund 788.000 Euro.

„Dem tragen wir Rechnung: Bereits 70 Prozent der Parkscheinautomaten verfügen über die Funktion zum bargeldlosen Zahlen mit Bankomatkarte. Bis 2029 wird die Modernisierung voraussichtlich abgeschlossen sein“, kündigt Stadtrat Gegenhuber an, der jedoch bekräftigt, dass bei Parkscheinautomaten auch weiterhin mit Bargeld bezahlt werden kann.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden