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Regional-Stadtbahn Linz: Neuer RSB Infopark informiert über das Jahrhundertprojekt 

Nora Heindl, 17.09.2026 16:14

LINZ. Mit der Regional-Stadtbahn Linz nimmt eines der bedeutendsten Infrastruktur- und Mobilitätsprojekte Oberösterreichs weiter Gestalt an. Um die Menschen weiter über den Fortschritt des Projekts zu informieren, wurde am zukünftigen Areal des neuen Donaubahnhofs in Urfahr der RSB Infopark eröffnet.

V. l.: Vizebürgermeister Martin Hajart, Landesrat Günther Steinkellner, Schiene OÖ-Geschäftsführerin Sonja Wiesholzer und Bürgermeister Dietmar Prammer (Foto: Daniel Kauder/Land OÖ)

Zwischen der Ferihumerstraße und der Reindlstraße entsteht ein neuer Mobilitätsknoten, der künftig die Landeshauptstadt mit dem Umland verbindet und als zentrale Drehscheibe zwischen Regional- und Stadtverkehr dient. Rund 20.000 Fahrgäste werden den Donaubahnhof, ehemals Nahverkehrsknoten Urfahr-Ost, täglich nutzen. 

Der neue RSB Infopark möchte Besuchern einen anschaulichen Einblick in das Regional-Stadtbahn Linz Projekt und den künftigen Donaubahnhof geben. Großformatige Infotafeln informieren über das System, die Architektur der neuen Verkehrsdrehscheibe, die zukünftige Umsteigemöglichkeiten sowie die städtebaulichen Entwicklungspotenziale im Umfeld. Ergänzt werden die Inhalte durch aktuelle Visualisierungen, Informationen und einen Ausblick auf die nächsten Projektschritte. 

Projektverantwortliche stehen Rede und Antwort

Im Rahmen der Eröffnung des RSB Infoparks haben Interessierte die Möglichkeit, am Freitag, 18. September, von 14 bis 18 Uhr mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen, sich über das Vorhaben zu informieren und ihre Fragen direkt an das Projektteam zu richten.

Am Samstag, 19. September, ist die RSB zudem mit einem eigenen Infostand am Mobilitätsfest in der Domgasse, 10-14 Uhr, vertreten. 

In den nächsten Jahren soll es noch weitere Schwerpunkte und Informationsformate entlang der Trasse geben.

Statements zum Projekt

„Mit dem RSB Infopark schaffen wir einen Ort, an dem das Projekt bereits heute sichtbar und erlebbar wird. Direkt entlang der künftigen Trasse können sich Interessierte aus erster Hand über Planung, Architektur, Mobilitätsangebote und das Projekt informieren“, so Günther Steinkellner (FPÖ), Landesrat für Mobilität und Infrastruktur

„Die Regional-Stadtbahn ist weit mehr als ein Verkehrsprojekt. Sie verbindet Linz noch besser mit dem Umland und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung. Entscheidend ist für mich, dass wir diese Entwicklung gemeinsam mit den Menschen gestalten. Der Infopark macht sichtbar, was hier in den kommenden Jahren entstehen wird, und schafft einen guten Ort für Information und Austausch“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ).

„Der neue Donaubahnhof wird zum Impulsgeber für ganz Urfahr. Die Verknüpfung von Stadtbahn, Straßenbahn und Buslinien, vor allem mit der wichtigen neuen Obus-Linie 48, wird ein Gamechanger für den öffentlichen Verkehr in Urfahr“, so Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP).

„Große Infrastrukturprojekte leben von transparenter Information, Kommunikation und dem intensiven Dialog mit den Anrainergruppen und Stakeholdern. Der RSB Infopark bietet dieMöglichkeit, die Regional-Stadtbahn Linz aus einer neuen Perspektive kennenzulernen und sich über das Projekt im öffentlichen Raum zu informieren. Gemeinsam mit der Projektplattform regional-stadtbahn.at bietet der Infopark einen transparenten und niederschwelligen Zugang zu aktuellen Informationen rund um eines der wichtigsten Infrastrukturvorhaben Oberösterreichs“, ergänzt Sonja Wiesholzer, Geschäftsführerin der Schiene OÖ

Was tut sich bei der Planung

Die Regional-Stadtbahn Linz befindet sich derzeit in der Einreichplanungsphase. DiesePlanungen sollen im Laufe des Jahres 2027 abgeschlossen sein. Parallel dazu laufenVergabeverfahren sowie notwendige Vorarbeiten für die einzelnen Bauabschnitte.

Der Beginn der Bauphase ist in den kommenden Jahren vorgesehen. Die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen (wie etwa Leitungsumlegungen) sind nach aktuellem Planungsstand ab 2028 vorgesehen.

Der offizielle Baubeginn für die innerstädtische Trassendurchbindung soll 2029 folgen, während die Inbetriebnahme des Abschnitts zwischen Hauptbahnhof und Mühlkreisbahnhof (in einer ersten Phase noch mit Umstieg auf die Mühlkreisbahn) für 2032 angestrebt wird.


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