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LINZ. Zur Gleichenfeier des neuen „Hauses der Menschenrechte“ lud SOS Menschenrechte in der Vorwoche. Unvorhergesehene Mehrkosten zwingen die Organisation jedoch, die Spendenaktion „Dach über den Kopf“ weiter fortzusetzen.

  1 / 3   Bei der Gleichenfeier: Gunther Trübswasser (SOS Menschenrechte), Architektin Isa Stein, Sarah Kotopulos (SOS), Bauleiter Peter Angerbauer Foto: SOS Menschenrechte

„Zwei Geschoßdecken aus Holz mussten komplett durch Stahlbeton-Decken ersetzt werden, dafür mussten noch einmal 200.000 Euro aufgebracht werden“, beschreibt SOS Menschenrechte-Geschäftsführerin Sarah Kotopulos. Ziel ist die Generalsanierung des Bestandes, auch eine Aufstockung um ein viertes Obergeschoß hat bereits stattgefunden. Auf rund 1.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen dringend benötigter Wohnraum, Küchen, Büros und Begegnungszonen.

Van der Bellen bei der Eröffnung dabei

Am 4. Juli fand die Gleichenfeier mit den Bauarbeitern, dem Team, den Flüchtlingen und dem ehrenamtlichen Vorstand des Vereins statt. „Wir wollen mit unserem neuen Haus der Menschenrechte nicht nur Unterkunft und Betreuung für Asylwerbende, sondern Wohnraum für alle, die sich in einer akuten Notlage befinden, bieten“, beschreibt Kotopulos die Beweggründe dieses Megaprojekts, das man mit Sozial-Bausteinen, Zimmerpatenschaften und Darlehen weiter aktiv unterstützen kann.

Am Freitag, 24. Mai 2019 ab 17 Uhr wird die Hauseröffnung stattfinden. „Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird durch seine Anwesenheit ein wichtiges Zeichen setzen und dadurch auch auf den unschätzbaren Wert der Menschenrechte hinweisen, denen wir 73 Jahre Frieden und Wohlstand im Land zu verdanken haben“, betont Gunther Trübswasser, Vorsitzender SOS-Menschenrechte.

Infos zu Spenden etc. im Web:

www.sos.at


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