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OÖ/LINZ. Über 55.300 Unterzeichner hat die Petition „Ausbildung statt Abschiebung“ inzwischen – und auch immer mehr Prominente unterstützen das Anliegen, Asylwerbern eine vollständige Ausbildung zu ermöglichen.

Junge Asylwerber dürfen in sogenannten Mangelberufen, wie in der Gastronomie, eine Lehre absolvieren.Symbolfoto: dotshock/Shutterstock.com

Immer mehr Prominente rufen auf zu einer menschlich und wirtschaftlich vernünftigen Lösung. Darunter aktuell die Schauspielerin Marie Luise Stockinger, der Schauspieler Serge Falck, der Kabarettist Joesi Prokopetz, der Chef von Rewe-Österreich Marcel Haraszti sowie „Kaiser“ Robert Palfrader und Spitzenökonom Fritz Schneider. Auch 90 Gebietskörperschaften – unter anderem die Stadt Linz – unterstützen die Petition ebenso wie mehr als 600 Betriebe.

Deutsches Modell als Vorbild

Als Vorbild für eine Lösung in Österreich schlägt Integrationslandesrat Rudi Anschober das deutsche „3+2-Modell“ vor, welches vorsieht, dass Lehrlinge während ihrer zumeist 3-jährigen Ausbildung und den ersten zwei Arbeitsjahren auch mit negativem Asylbescheid nicht abgeschoben werden. So könnten Unternehmen auch noch die jungen Arbeitnehmer, die sie ausgebildet haben, in ihrem Betrieb einsetzen. Mehr Infos zur Petition unter www.ausbildung-statt-abschiebung.at

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