Land OÖ und WKOÖ fördern Digital-Schwerpunkt für die Mittelschulen

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Laura Voggeneder Online Redaktion, 22.10.2019 15:16 Uhr

LINZ/OÖ. Wirtschaftskammer OÖ und das Bildungsressort des Landes OÖ bauen die Förderung für Technische Naturwissenschaftliche Mittelschulen (TNMS) in Oberösterreich aus. Schwerpunkt des Ausbaus sind Digitalisierung und IT. Die Verantwortlichen wollen so einem drohenden Fachkräftemangel im Land vorbeugen.

Der neue Schwerpunkt liegt auf IT und Digitalisierung. Derzeit gibt es 18 TNMS in Oberösterreich. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und Bildungslandesrätin Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander rechnen mit 20 neuen IT-NMS Standorten im Jahr 2020, wie sie bei einer Pressekonferenz am 21. Oktober erklärten.

Fachkräftemangel verhindern

Der neue IT-Schwerpunkt soll helfen, einem Fachkräftemangel in diesem Bereich vorzubeugen. „Im Industriebundesland Oberösterreich kommt dem sogenannten MINT-Bereich - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik - eine besondere Rolle zu“, sagt Doris Hummer. Durch die TNMS sei es möglich, junge Menschen schon vor der Berufsentscheidung für Technik und Digitalisierung zu begeistern.

Wird nicht gegengesteuert, steuert das Land Oberösterreich auf einen Fachkräftemangel zu. Sind es derzeit rund 30.000 fehlende Fachkräfte, könnten es 2030 schon rund 108.000 sein. Im Bereich MINT fehlen derzeit 8.500 Fachkräfte, 2030 könnten es 44.000 sein, 

Erfolgsmodell

Das Modell der TNMS ist 2014 in Oberösterreich gestartet mit drei Standorten: NMS 1/2 Grieskirchen, NMS 2 Ried und NMS 1Wels-Stadt. „Das Erfolgsmodell wurde in den letzten Jahren erfolgreich auf ganz Oberösterreich ausgeweitet. Damit ist die erste Zielsetzung planmäßig erreicht, flächendeckend über alle Bezirke MINT-interessierten Schülern eigene TNMS-Standorte bei Mittelschulen anbieten zu können“, sagt Doris Hummer.

Schulen müssen mehrere Kriterien erfüllen, um als IT-NMS zertifiziert zu werden. „Entscheidend ist, dass sich der gesamte Standort zum Thema Digitalisierung bekennt. Nur ein Lehrer oder ein Fach, das sich dem Thema widmet, wird nicht reichen“, sagt Haberlander.

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