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Forschung, Breitband und Fachkräfte - das sind die Budget-Schwerpunkte im Standortressort

Anna Stadler, 28.10.2019 19:13

LINZ/OÖ. Auch das Standortressort mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner hat seine Schwerpunkte für das Doppelbudget 2020 und 2012 präsentiert: Neben der Digitalisierung und  Forschung wird dabei auch ein Schwerpunkt bei den Themen Fachkräfte und Energiewende gesetzt.

Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner Foto: Land OÖ/Liedl
Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner Foto: Land OÖ/Liedl

Das Budget 2018 – das erste Budget des neuen Standortressorts in der Oö. Landesregierung – hat noch 295,52 Millionen Euro umfasst. Im Jahr 2021 wird das Standortressort über ein Budget von 307,56 Millionen Euro verfügen. Das entspricht einer Steigerung von 12 Millionen Euro (+ 4,06 Prozent) an Budgetmitteln. „Wir investieren mit Vollgas“, so Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner.

Schwerpunkt Breitbandausbau

Einen Schwerpunkt in der Budgetplanung stellt der landesweite Ausbau des Breitbandnetzes dar. „Nicht nur im urbanen Raum. Die ländlichen Räume wollen wir hier ganz besonders erreichen. Es ist eine Zukunfts-Infrastruktur die wir brauchen“, so Achleitner. „Wir haben keine Zeit zu warten.“ Im Zeitraum 2018 bis 2021 werden 343 Millionen Euro öffentliche Mittel (Land, Bund und EU) in den Glasfaserausbau in Oberösterreich investiert. Dadurch werden insgesamt Investitionen von 550 Millionen Euro in den Breitbandausbau ausgelöst. In den kommenden zwei Jahren stehen für den Breitbandausbau in Oberösterreich alleine durch die Fiber Service OÖ insgesamt 62 Millionen Euro zur Verfügung.

Auch in die IT-Sicherheit soll investiert werden.

Geld für Forschung

Auch in Forschung und Wissenschaft wird kräftig investiert. So soll auch die Linzer JKU gestärkt werden. Die im Vorjahr abgeschlossene Rahmenvereinbarung mit der Johannes Kepler Universität läuft noch bis zum Jahr 2022 und umfasst 40 Millionen Euro.

Mit dem kommenden Studienjahr wird zudem die Fachhochschule Oberösterreich drei weitere Studiengänge im MINT-Bereich anbieten. „Das sind bis zu 120 neue Plätze in Wels und Steyr, die wir bekommen haben und auch zu finanzieren haben.“ Zusätzlich zu den Mitteln des Bundes werden 2020 und 2021 54,28 Millionen Euro seitens des Landes OÖ für die Fachhochschule OÖ aufgewendet.

Fachkräfte qualifizieren

„Für den Standort OÖ sind ausreichend Fachkräfte ein zentraler Erfolgsfaktor.Deshalb setzt Oberösterreich bei seiner aktiven Arbeitsmarktpolitik vor allem auf Qualifizierungsmaßnahmen“, erklärt Landesrat Achleitner. Im Mittelpunkt steht hier der jährliche „Pakt für Arbeit und Qualifizierung“ (PAQ), mit dem das Land Oberösterreich gemeinsam mit seinen zentralen Partnern Arbeitsmarktservice OÖ und Sozialministeriumsservice OÖ einen Rahmen für die Gesamtheit der Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen in unserem Bundesland schafft. Beim PAQ 2019 stehen insgesamt 232,3 Millionen Euro zur Verfügung, rund 96.000 Menschen profitieren davon.

Wasserkraft und Raumordnungsgesetz

„Die Wasserkraft ist heimische, CO2-freie Energie,deshalb wollen wir alle noch nicht genutzten Potentiale heben, insbesondere auch durch Ersatzneubauten. Dazu liegen auch bereits konkrete Planungen der Energie AG vor, deren Umsetzung zum Teil bereits begonnen hat. Das Investitionspaket umfasst insgesamt 118 Mio. Euro“, so  Achleitner.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Novelle des Raumordnungsgesetzes sein. Zentrale Punkte sollen unter anderem die Bauland-Mobilisierung,Anpassungen bei Geschäftsgebieten und Bauten im Grünland sein. „Wir werden noch stärker auf aktive Raumordnungspolitik setzen, vor allem unter der Prämisse, den Flächenverbrauch in Oberösterreich weiter zu reduzieren“,betont Landesrat Achleitner. Ortskerne sollen gestärkt werden


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