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Digitalisierung mit Menschenverstand bietet Möglichkeiten für die Medizin der Zukunft

Jürgen Affenzeller, 20.11.2019 14:10

LINZ. Rund 190 Gäste aus dem gesamten Gesundheitswesen in Oberösterreich sind am 19. November der Einladung von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreterin Gesundheitsreferentin Christine Haberlander zum Gesundheitsempfang des Landes OÖ gefolgt.

.li.: Stephan Sigrist, Michael Heinisch, Landeshauptmann Thomas Stelzer, LH-Stellvertreterin Christine Haberlander, Humayaun Kabir, Franz Harnoncourt. Land OÖ/Maximilian Mayrhofer

Zum Thema „“navigate the digital future of healthcare“ – Warum das datenbasierte Gesundheitssystem mehr Menschenverstand braucht“ diskutierten hochrangige Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsbereich.

Mensch als Individuum im Mittelpunkt

„Der Mensch als Individuum steht zunehmend im Zentrum – als Patient, aber auch als Behandelnder. Das heißt, die Befähigung der Individuen in diesem System wird zu einer der großen Herausforderungen und Aufgaben, auf die wir uns einstellen müssen. Digitalisierung ist keine Welle, die vorbeigeht, sie ist die Grundlage dafür, worauf unsere Gesellschaft basieren wird. Es geht jetzt darum, im großen Ganzen zu sehen, was auf uns zukommt und eine wünschbare Zukunft zu gestalten. Die Digitalisierung bringt zweifelsohne mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Komplexität. Vertrauen und Glaubwürdigkeit werden daher in Zukunft noch relevanter werden. Wir müssen offen sein für das, was kommt, aber auch kritisch. Es sind nicht immer alle Entwicklungen sinnvoll, deshalb ist es wichtig, den gesunden Menschenverstand ins Zentrum zu stellen. Dieser hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen.“

Zu diesem Thema diskutierten neben dem Vortragenden anschließend LH-Stv.in Haberlander, Franz Harnoncourt, Vorstandsvorsitzender der OÖ. Gesundheitsholding, Michael Heinisch, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Vinzenzgruppe sowie DI (FH) Humayaun Kabir, Leiter des Geschäftsbereiches Medizininformatik und Informationstechnologie der OÖ Gesundheitsholding.

OÖ bei Digitalisierung vorne dabei

Fazit der Diskussion: Oberösterreich muss im Bereich der Digitalisierung den Vergleich mit anderen europäischen Ländern nicht scheuen. Es ist aber das Um und Auf, auch in Zukunft offen für neue Entwicklungen zu sein, jedoch dabei den gesunden Menschenverstand nie auszuschalten. Es liegt an der gesamten Gesellschaft, wie technische Hilfsmittel eingesetzt werden. Im Gesundheitswesen muss aber weiterhin der Mensch im Mittelpunkt stehen.


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