Aussetzung von Delogierungen, Anpassung der Wohnbeihilfe möglich
LINZ/OÖ. LH-Stv. und Wohnbau-Landesrat Manfred Haimbuchner (FPÖ) stellt in Aussicht, dass die Wohnbeihilfe im Fall einer Verschärfung der Krise und Einkommensausfällen von Seiten der Landesregierung angepasst wird, damit niemand seine Wohnung verliert.

Auch gerichtlich angeordnete Delogierungen würden derzeit nicht exekutiert. Auch die im Delogierungsverfahren einzuhaltenden Fristen auf Seiten des Vermieters würden für die Dauer der Krise vorläufig ausgesetzt. „Wohnen ist ein Grundpfeiler der sozialen Sicherheit und wir lassen hier ganz bestimmt niemanden allein und in Unsicherheit zurück“, versicherte der Bundesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ.
„Unternehmen brauchen Unterstützung“
Haimbuchner weiter: „Es ist zu begrüßen, dass die Österreichische Gesundheitskasse ÖGK eine rasche Hilfestellung im Sinne der gesamtösterreichischen Wirtschaft angekündigt hat, um bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen der Dienstgeber wirksame Unterstützung zu leisten. Insbesondere unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen brauchen jetzt unsere Unterstützung. Hier konnte bereits ein Einvernehmen zwischen der Bundesregierung und der WKO hergestellt und erste Maßnahmenpakete geschnürt werden. Insbesondere Oberösterreich braucht als eine der Herzkammern der österreichischen Industrie hier rasche und unbürokratische Unterstützung – Das ist nicht nur im Sinne Oberösterreichs, sondern der Republik als solcher. Ich werde mich bedingungslos dafür einsetzen und Hilfe ermöglichen.“, so Haimbuchner.
„Ein großes Dankeschön an die zahllosen Ärzte und Pfleger, die Sicherheitskräfte, die Verkäuferinnen und Verkäufer in Supermärkten und alle anderen, die dabei helfen, unsere Versorgung und Sicherheit zu gewährleisten. Ihr leistet einen unschätzbar wertvollen Dienst an unserer Gemeinschaft“, betont der Landeshauptmann-Stellvertreter.


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