Dienstag 20. Februar 2024
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LINZ. Anlässlich der Bestellung von Vizebürgermeister Martin Hajart zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Linz Linien GmbH wurden auch drei in Planung befindliche Nahverkehrsprojekte vorgestellt. Darunter die neue Stadtteilbuslinie 150 auf den Pöstlingberg.

V. l.: Vorstandsdirektorin Jutta Rinner, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Linz AG Klaus Luger, Vizebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Linz Linien GmbH Martin Hajart sowie Generaldirektor Erich Haider (Foto: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR)
photo_library V. l.: Vorstandsdirektorin Jutta Rinner, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Linz AG Klaus Luger, Vizebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Linz Linien GmbH Martin Hajart sowie Generaldirektor Erich Haider (Foto: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR)

„Die Stadtgebiete Hagen, neue Wohnbauten entlang der Landesstraße zum Pöstlingberg und besonders die Bauentwicklung an der Stadtgrenze in Gramastetten und Puchenau machen eine zusätzliche Buslinie notwendig. Diese Planungen wurden bereits vor nunmehr beinahe zwei Jahren gemeinsam mit dem damaligen Verkehrsreferenten Markus Hein begonnen und nunmehr umgesetzt“, so Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Linz AG, Klaus Luger.

Mit der Linie 50 (Pöstlingbergbahn = PBB) steht derzeit ein Angebot zur Verfügung, das die Fahrgäste vom Hauptplatz über die Haltestelle Landgutstraße (Anbindung Linie 3, 4) auf den Pöstlingberg bringt. Ein zusätzlicher Stadtteilbus soll das Angebot für die Bewohner als auch touristisch interessierte Fahrgäste erweitern. Die geplante Streckenführung sieht aktuell so aus: Landgutstraße – Bruckneruniversität – Tiergarten – Schableder – Hoher Damm – Pöstlingberg Friedhof – Pöstlingberg Götzlingerstraße – Pöstlingberg Nöbauerstraße (Gemeindegebiet Gramastetten) 

Der neue Stadtteilbus soll alternierend zur PBB vorrangig zur Hauptverkehrszeit im Halbstundentakt direkt vom Bergbahnhof (Landgutstraße) auf den Pöstlingberg fahren. Zu den nächsten Schritten zählen etwa der Finanzierungsbeschluss durch die Stadt Linz sowie die Genehmigung und Durchführung erforderlicher straßenbaulicher Maßnahmen auf der geplanten Strecke sowie die Errichtung von Haltestellen.

Neue Obuslinien 47 und 48

Grob abgeschlossen ist die Planung der zwei neuen Obuslinien 47 und 48 für die Erschließung des östlichen Stadtgebietes von Linz. 16 vollelektrische Obusse sollen zu den Hauptverkehrszeiten im dichten 5-Minuten-Takt verkehren, um so die vier Straßenbahnlinien auf der Landstraße sowie die Drehscheibe am Hauptbahnhof zu entlasten. Gleichzeitig wird eine Ausgleichsstrecke bei erforderlichen Sperren der Landstraße geschaffen.

Neue Autobuslinien 13 und 14

Zur Erschließung des südlichen Stadtgebietes von Linz befinden sich die zwei neuen Autobuslinien 13 und 14 in Planung. Geplante Fahrplan-Intervalle zur Hauptverkehrszeit: Linie 13 (Pichling-Urfahr): 15- bzw. 30-Minuten Takt; Linie 14 (zwischen Kaserne Ebelsberg-Industriegebiet Hafen Linz): 30-Minuten-Takt.

Rund 75 Prozent der Fahrgäste sind elektrisch unterwegs

Im Geschäftsjahr 2021 nutzten rund 70 Millionen Fahrgäste das Angebot der Linz AG Linien. Aktuell zeigt der Trend wieder nach oben. 2019 nutzten 112 Millionen Fahrgäste die Straßenbahnen und Busse. Damit zählen die Linz AG Linien zu den größten Verkehrsunternehmen Österreichs. Bemerkenswert ist auch: Rund 75 Prozent der Fahrgäste sind elektrisch unterwegs.

Vizebürgermeister und neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Linz AG Linien Martin Hajart: „Der öffentliche Verkehr ist eine wichtige Säule des städtischen Verkehrskonzepts. In Linz bilden vor allem der moderne Fuhrpark, das dichte Liniennetz mit 43 Linien inklusive neun Stadtteillinien sowie ergänzende mobile Services eine sehr gute Basis. Die Umstellungen der Obusse auf 24 Meter lange vollelektrische Doppelgelenks-Fahrzeuge hat in den letzten Jahren weit über die Stadtgrenzen für Beachtung gesorgt. Derzeit hat Linz die längsten Busse Österreichs im Einsatz. Auch die 88 Autobusse werden aktuell erneuert. Ein Großteil der neuen Elektro-Hybridbusse ist bereits in der Stadt unterwegs“

Generaldirektor Erich Haider betont: „Die Linz AG Linien sind ein Aushängeschild unseres Konzerns. Gemeinsam mit den Bädern zählen sie aber auch zu jenen Bereichen, die von der Corona-Pandemie am meisten betroffen waren. Dabei ist hervorzuheben, dass es seit Beginn der Pandemie gelungen ist, die Mobilität in Linz aufrecht zu halten. In den letzten Monaten konnte trotz hoher Infektionszahlen immer der Normal-Fahrplan eingehalten werden. Mit Blick auf die Zukunft ist unser öffentliches Verkehrsangebot ein wichtiger Baustein für die Entwicklung unserer Stadt zur Klimahauptstadt Europas. “

Der öffentliche Verkehr ist ein Zukunftsmotor für Umwelt- und Klimaschutz und sichert der Bevölkerung eine ressourcenschonende, verlässliche und stressfreie Mobilität. So wurde seit Jahren die laufende Entwicklung vom öffentlichen Verkehrsangebot zum modernen Mobilitätsservice weitergeführt. Vorstandsdirektorin Jutta Rinner unterstreicht: „Die jüngsten Entwicklungen betreffen sowohl den Fuhrpark mit wesentlichen Umstellungen bei den Bussen als auch ergänzende Services. Zu Letzteren zählen etwa unser Mobilitätsservice ‚tim‘ rund um (E-)Car-Sharing oder die Entwicklung einer umfassenden Info- und Ticketing-App LinzMobil.“


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