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MAUERKIRCHEN. Die Corona-Krise hat auch die Arbeit in den Gemeinden im Bezirk in den letzten Wochen kräftig durcheinander gewirbelt. Stellvertrend dafür hat Tips mit Mauerkirchens Bürgermeister Horst Gerner über die herausfordernde Zeit und die aktuellen Projekte in der Gemeinde gesprochen.

Wasserwart Johann Finsterer (v.l.), Peter Knechtelsdorfer von der Firma KUP und Bürgermeister Horst Gerner bei der Inbetriebnahme der Wasserversorgungsanlage Foto: Marktgemeinde Mauerkirchen

Tips:Herr Gerner, wie haben sie persönlich die turbulenten letzten Wochen in Zeiten von Corona erlebt?

Horst Gerner: Corona hat die Finanz- und Zeitpläne in den Gemeinden natürlich kräftig durcheinander gewirbelt. Covid-19 hat sich von einer Gesundheits- auch zu einer Finanzkrise ausgeweitet. Corona hat die Gemeinden gerade jetzt natürlich vor große Herausforderungen gestellt. Die Einnahmesituation für die Gemeinden hat sich schlagartig verändert, wir hoffen aber natürlich alle auf eine baldige Erholung, die Aufgaben und Herausforderungen in den nächsten Jahren werden aber natürlich immer größer.

Tips:Wie hat sich das Virus auf die tägliche Gemeindearbeit ausgewirkt?

Gerner: Die letzte Zeit war natürlich sehr schwierig und herausfordernd, aber wir haben das Ganze auch in Abstimmung mit den Bezirksbehörden und der tollen, intakten Nachbarschaftshilfe in Mauerkirchen gut gemeistert. Die Arbeit musste natürlich trotz allem weitergehen, die Gemeinde musste auch weiter für die Bürger erreichbar sein und funktionieren. Auch ohne die vielen Termine, die coronabedingt weggefallen sind, war sehr viel zu organisieren und abzustimmen. Gerade der tolle Zusammenhalt war ein schönes Erlebnis. Wir sind natürlich auch jetzt noch weiter vorsichtig, aber es muss natürlich das Bemühen da sein, das langsam wieder alles in Schwung kommt und wieder eine gewisse Normalität einkehrt.

Tips:Wie ist aktuell um die laufenden Großprojekte bestellt?

Gerner: Am 9. Juni konnten wir mit großer Freude nach zwei Jahren Arbeit die neue zentrale Wasserversorgungsanlage in Betrieb nehmen. Mit dem neuen Badbrunnen, der auf dem Gelände des Freibades errichtet worden ist, kann die Wasserversorgung für rund 3.000 Menschen, inklusive einigen Siedlungen in den Nachbargemeinden, für die nächsten Jahrzehnte gesichert werden. Zusätzlich zur neuen Brunnenanlage musste auch das Wasserschutzgebiet den neuen gesetzlichen Vorschriften angepasst werden. Gerade die vergangenen Hitzeperioden haben uns gezeigt, wie wichtig eine ausreichende Wasserversorgung ist. Als nächstes Projekt wird die Sanierung der Brunnenanlage in der Jahnstraße vorbereitet.

Tips:Wie ist die Situation rund um Freibadsanierung?

Gerner: Hier ist aktuell noch der genaue Beschluss abzuwarten, aufgrund der geplanten Generalsanierung bleibt das Freibad aber heuer komplett geschlossen. Bis zum nächsten Jahr soll aber dann alles abgeschlossen sein.


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