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Donaubrücke: „Es muss Variante geben, die oö. und nö. Bedürfnissen gerecht wird“

Michaela Primessnig, 20.04.2016 14:11

BEZIRK. In den vergangenen Monaten hat in der Bevölkerung der Unmut über den Stillstand in der Causa Donaubrücke ständig zugenommen. Vor allem vonseiten der SPÖ ließ man kein gutes Haar an den Verkehrsplanern. ÖVP-Bezirks-parteiobmann Anton Frochauer legt nun einen neuen Ansatz auf den Tisch.

Auch wenn NÖ bei altem Standort bleibt, könnte Perger Abfahrt weiter unten liegen. Foto: maf
Auch wenn NÖ bei altem Standort bleibt, könnte Perger Abfahrt weiter unten liegen. Foto: maf

„Die medialen Diskussionen und diversen Unterstützungsaktivitäten halte ich für sehr geeignet, um die Dringlichkeit und die Geschlossenheit zu dokumentieren. Diese Maßnahmen bringen aber noch keine Lösung auf den Tisch“, betont Froschauer. „Nachdem scheinbar das Land Niederösterreich sich auf einen Brückenkopf im Bereich der bestehenden Brücke einzementiert hat und für den Bezirk Perg die bestehenden Auf- und Abfahrten keine zukunftsträchtige Lösung darstellen, werde ich darauf drängen, dass die Planer und Techniker eine Szenerie zu Paper bringen, die beiden Anforderungen gerecht wird“, lässt Froschauer durchklingen, dass nach seinen Vorstellungen die Brücke nicht zwangsläufig gerade im 90-Grad-Winkel die Donau queren muss.

„Landtagspräsident Viktor Sigl ist unsere politische Speerspitze auf Landesebene und Garant dafür, nicht locker zu lassen, bis eine taugliche Lösung gefunden ist.“ Froschauer, der auch Wirtschaftspark-Obmann ist, sind die Sorgen der Unternehmer durchaus bekannt, an der Dringlichkeit könne nun aber niemand mehr zweifeln. Seit vergangenem Donnerstag ist die B3 unterhalb der Brücke zwar wieder offen. Durch die Baustelle konnte sich aber jeder Pendler ausmalen, welche Verkehrskatastrophe eine Komplettsperre hervorrufen würde. Wenn also kein gerader Weg möglich ist, könnten nun „schrägere“ Denker neuen Schwung in die Sache bringen.


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