Zweite Donaubrücke soll 2027 für Verkehr befahrbar sein
MAUTHAUSEN. Die Donaubrücke Mauthausen stellt eine infrastrukturelle Hauptschlagader der Bundesländer Ober- und Niederösterreich dar. Mit täglich 21.200 Kraftfahrzeugen stößt die Brücke an ihre Kapazitäts- und Belastungsgrenzen.

Bei den Pendlerzahlen und Verkehrswegen über die Donaubrücke gab es in den letzten zehn Jahren eine Steigerung von rund 30–50 Prozent. Mit der Einigung über den Neubau einer zusätzlichen Donauquerung wird ein wichtiger Schritt gesetzt. „Geredet, verhandelt und versprochen wurde genug in den letzten Jahren. Jetzt ist die Zeit des Handelns. Ich freue mich, dass sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ich so rasch nach unserem Amtsantritt auf eine Lösung einigen konnten. Unsere Pendler, aber auch die regionale Wirtschaft brauchen diese neue Donaubrücke dringend“, so LH Thomas Stelzer.
Künftig zwei Donaubrücken
Daher wird östlich der bestehenden Donaubrücke von der B3 ausgehend eine neue Donaubrücke mit zwei Fahrstreifen entstehen. Diese Straßenverbindung quert auf niederösterreichischer Seite den Ennskanal und wird mit der B123a zwischen Pyburg und Rems verknüpft. Auf der ebenfalls zu verbessernden B123a wird der Verkehr zur B1 und damit zur Anschlusstelle St. Valentin geführt. Angestrebter Baubeginn ist 2024 und die Fertigstellung mit 2027 geplant.
Sanierung alter Brücke
Der schlechte Zustand und die Defizite der Bestandsstatistik erfordern eine Sanierung der Stahl- und Betonteile an der Bestandsbrücke. Während dieser Sanierung zwischen 7. Juli und Mitte September wird die Brücke maximal an zehn Wochenenden (Samstag 19 Uhr bis Montag 4 Uhr früh) gesperrt. 45 Prozent der Gesamtkosten werden vom Land NÖ getragen. Das Land OÖ übernimmt mit 1,065 Millionen Euro 55 Prozent der Kosten. Durch die Sanierung soll die bestehende Donaubrücke für weitere zehn Jahre ihren Dienst leisten. Wenn dann die zweite Donaubrücke fertiggestellt ist, wird die alte Brücke mit einem neuem Tragwerk ausgestattet, um so weitere Lebensjahre der Brücke gewährleisten zu können.


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06.06.2018 09:41
Straßenbau
An vielen Stellen in OÖ werden neue Straßen und Brücken gebaut oder erweitert. Es wird gesagt wir brauchen das alles. Aber viel Grünland wird dadurch zerstört, die Belastung der Straßenanreiner nimmt massiv zu und die Umweltzerstörung durch den zunehmenden Verkehr geht weiter. Wo wird das enden?