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MAUTHAUSEN. Das tägliche Brot und das Bäckersterben: ein aktuelles Thema. Nahezu jeder Supermarkt bietet frische Backwaren aus dem Aufback-Automaten. Sehr zum Leidwesen kleinerer Betriebe, die Umsatzeinbußen zu verkraften haben oder in den letzten Jahren zusperren mussten.

Antje und Gerhard Winkler Foto: Kapelari
Antje und Gerhard Winkler Foto: Kapelari

Dass die Teiglinge oft schon einen langen Weg hinter sich haben, ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber häufig entscheidet der Preis über die Kaufentscheidung. Es gibt jedoch nicht nur das Bäckersterben. Denn es gibt auch Beispiele die zeigen, wie es auch anders gehen kann. Einer der es schafft, das Handwerk nicht ganz der industriellen Fertigung zu überlassen, ist Gerhard Winkler. Der Bäcker aus Leidenschaft hat sich gemeinsam mit seiner Frau Antje dazu entschlossen, das Filialnetz seiner Mauthausener Bäckerei auszubauen.

Brot wie vor 120 Jahren

Vor 120 Jahren am Stammsitz Heindlkai in Mauthausen gegründet, befinden sich der Firmensitz und die Backstube nach wie vor im Donaumarkt. Vor zwei Jahren wurde mit 4,5 Millionen Euro in eine neue Backstube investiert, das Brot wird noch immer gebacken wie vor 120 Jahren. „Wir machen keine Kompromisse bei der Qualität, das ist unsere Stärke. Der wesentliche Faktor ist Zeit und die geben wir dem Brot. Der Tradition folgend ist uns besonders wichtig, dass wir Produkte ohne Konservierungsstoffe und künstliche Zusätze herstellen“, sagt Firmenchef Gerhard Winkler. Er beschäftigt derzeit in seinem Unternehmen (Bäckerei inklusive 13 Filialen mit Cafébetrieb) 135 Mitarbeiter, davon 20 Lehrlinge.


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