Widerstand gegen Schiffsemissionen im Ennshafengebiet
MAUTHAUSEN. Seit Jahren engagiert sich Alfred Stiftinger, ein betroffener Mauthausener, eine Verbesserung der Belastung durch Lärmemissionen aus dem Ennshafengebiet zu erwirken.

„Aus meiner Sicht hat sich die Lärmbelastung durch die CTE (Container Terminal Enns) gebessert und die Lärmspitzen durch unsachgemäßes Leercontainerhandling (insbesondere in den Nachtstunden) sind weniger geworden“, freut sich Stiftinger über eine Verbesserung und bedankt sich bei den Verantwortlichen. Der Mauthausener spricht wegen Lärm- und Schadstoffemissionen aus dem Hafenbecken von einem Teilerfolg. „Seit 2017 bin ich mit dem Amt der OÖ Landesregierung, der BH Linz-Land und Firmen im Ennshafen wegen der Lärmbelastung durch den Containerhafen einerseits und niederfrequenten Dauerbrummtöne andererseits in Kontakt, um eine Verbesserung der Situation zu erreichen.
Forderung nach Emissionsminderung
Die fast permanent laufenden, treibstoffbetriebenen Stromaggregate der hier überwinternden Schiffe stellen eine massive Belastung der Anrainer dar“, sagt Stiftinger. Auf Anfrage wäre ihm sowohl von der BH Linz-Land als auch von der Ennshafen OÖ GmbH mitgeteilt worden, dass das Thema Stromanschluss für Schiffe in Häfen schon thematisiert werde und in den nächsten Jahren sich alle Häfen um Möglichkeiten der Stromversorgung umsehen müssten. So lange will Stiftinger nicht warten. Er will sich um eine Abschaltung der Schiffs-Stromaggregate während der Nachtstunden einsetzen und fordert ein sofortiges Emissionsminderungskonzept: „Da ich bei der BH einen Antrag auf Erlassung entsprechender Maßnahmen gestellt habe, muss die Behörde per Bescheid entscheiden.“


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