Discobus kehrt ins Nachtleben zurück
Seit wenigen Tagen bringt der Discobus Partywütige wieder sicher nach Hause. Ein neues Konzept macht den Fortbestand des Shuttledienstes möglich.

Das gemeindeübergreifende Projekt „Discobus“ stand kurz vor dem Aus. Immer weniger Jugendliche nahmen das Busangebot in Anspruch. Der finanzielle Ausstieg von immer mehr Gemeinden – zuletzt Loosdorf und Melk – bedeutete für den Shuttledienst, der Jugendliche an den Wochenenden zu den Ybbser Partylokalen und dann wieder nach Hause brachte, das vorläufige Ende. JVP-Obmann Benjamin Steyrer und SP-Stadtrat Jürgen Eder erstellten ein neues Konzept und konnten damit den Discobus wieder zurück ins Nachtleben holen. „Wir haben im Vorfeld mit vielen Jugendlichen und Gemeindevertretern gesprochen, um das neue Konzept möglichst attraktiv gestalten zu können. Viele Jugendliche wollten nicht jedes Wochenende nach Ybbs zum „Bermudadreieck“ gebracht werden und beklagten sich über die frühen Ankunftszeiten“, erzählt Steyrer. Ein flexibleres Angebot, das die Wünsche der Jugend berücksichtigt und in Loosdorf präsentiert wurde, soll nun mehr Mitfahrer im Discobus Platz nehmen lassen. Neben Ybbs wird nun auch das La Boom in St. Pölten angefahren. Eventbezogen bringt der Bus Feierlaunige auch an andere Orte, etwa nach Mank zu Veranstaltungen in der Bauhalle. Mit „eventtrip“ wurde ein neuer Kooperationspartner ins Boot geholt. Einen anderen Namen gibt es mit „Shuttle Buzz“ ebenfalls. Neben den bisherigen Betreibergemeinden Melk, Loosdorf und Schollach steigen nun auch Dunkelsteinerwald und Schönbühel-Aggsbach in das Projekt ein. Damit wird sich auch die Zahl der Zustiegsstellen wesentlich erhöhen. Mit rund 1500 Euro jährlich finanzieren die teilnehmenden Gemeinden den „Shuttle Buzz“. Die Tickets kosten drei Euro pro Einzelfahrt und fünf Euro für Hin- und Retourfahrten.


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