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ARTSTETTEN-PÖBRING. Seit 1998 führt Bürgermeister Karl Höfer die Marktgemeinde. Tips bat ihn zum Interview.

Bürgermeister Karl Höfer (ÖVP) Foto: Marktgemeinde Artstetten-Pöbring
Bürgermeister Karl Höfer (ÖVP) Foto: Marktgemeinde Artstetten-Pöbring

Tips:Was macht Ihre Gemeinde besonders lebenswert?

Karl Höfer: Vor allem der Ort Artstetten erfreut sich seit Jahren eines guten Zuzuges, da die In­frastruktur vor allem für junge Familien kontinuierlich ausgebaut wurde. Es gibt ein großartiges Freizeit- und Spieleangebot für alle Altersgruppen. Die Nähe zur Westbahn mit enorm großen Beschäftigungspotenzial macht die Gemeinde als Wohnort ebenfalls sehr attraktiv.

Tips: Was sind aktuell die wichtigsten Projekte der Gemeinde?

Höfer: Die Sicherstellung der Wasserversorgung sowie der Ausbau von Straßen, Breitband- und Mobilfunkversorgung. Ein größeres Bauprojekt ist der Zubau beim FF-Haus in Pöbring.

Tips:Wie kam Ihre Gemeinde bislang durch die Pandemie?

Höfer: Die Gemeinde ist bislang überdurchschnittlich gut durch die Corona-Krise gekommen, da mehrere Betriebe der Region Essen sowie Dinge des täglichen Bedarfes direkt zu den Haushalten brachten. Vor allem jedoch ist die große Hilfsbereitschaft der vielen Freiwilligen eine besondere Stärke in Krisenzeiten.

Tips:Wie geht“s der Wirtschaft im Ort?

Höfer: In der Marktgemeinde gibt es viele landwirtschaftliche Betriebe, die hervorragende Lebensmittel produzieren. Seit November 2020 erfreut sich ein Direktvermarkter-Shop sehr großer Beliebtheit. Die Gastronomie und der Museumsbetrieb erfahren wieder eine Aufwärtsentwicklung nach einem sehr schwierigen Jahr 2020. Daher ist auch in unseren Betrieben Optimismus angesagt.

Tips:Wie sieht es aktuell mit Bauplätzen aus?

Höfer: In den letzten Jahren wurden sehr viele Bauplätze veräußert, daher ist momentan nur eine Parzelle verfügbar. Um künftig wieder Reserven zu schaffen wird bereits an einer Abänderung der Flächenwidmung gearbeitet.

Tips:Vor welchen Herausforderungen steht die Gemeinde?

Höfer: Wichtig für die Zukunft wird ein gemäßigter Zuzug mit möglichst großer Schonung der Flächen sein. Der Klimawandel fordert Maßnahmen jedes einzelnen und hier müssen die Gemeinden Vorbildwirkung geben.


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