Hochwasserschutz: Grünes Licht für weitere Gemeinde im Bezirk Melk

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Claudia  Brandt Tips Redaktion Claudia Brandt, 30.06.2022 16:20 Uhr

YBBS/KRUMMNUSSBAUM. Der Hochwasserschutz für die Donaugemeinden im Bezirk Melk wird weiter verbessert. Die Schutzbauten für mehrere Ybbser Katastralgemeinden konnten kürzlich eröffnet werden. Als nächstes Projekt ist Krummnußbaum vorgesehen.

Ende Mai 2018 begannen in der Ybbser Katastralgemeinde Sarling die Bauarbeiten für den Hochwasserschutz. Vier Jahre später konnte nun – mit pandemiebedingter Verzögerung – die Fertigstellung dieses bedeutenden Bauprojekts gefeiert werden. Die Bewohner sind dort künftig durch mobile Wände vor den Wassermassen geschützt, die im Ernstfall von der Feuerwehr Sarling aufgestellt werden.

Mehrfachfunktion

Die Gesamtlänge des Hochwasserschutzes beträgt laut Stadtgemeinde Ybbs knapp 2,8 Kilometer und erstreckt sich über vier Donaukilometer. Im Betriebsgebiet Neusarling sind die Schutzbauten rund 1.500 Meter und in Unterhaus etwa 1.000 Meter lang – 735 Meter davon werden im Bedarfsfall mobil aufgebaut. In Aigen beläuft sich der Schutz auf etwa 200 und in Säusenstein auf rund 70 Laufmeter. Im Bereich Sarling-Säusenstein dienen die Schutzbauten gleichzeitig auch als Zugänge zum Fluss, außerdem wurden dort Sitzstufen und eine Aussichtsplattform auf die Donau geschaffen. Die dahinterliegende Halle, in denen die Schutzwände gelagert werden, wurde 2021 für den Holzbaupreis nominiert.

Schutz für Diedersdorf

Das Land Niederösterreich gab unterdessen bekannt, dass weitere 100 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln in den Hochwasserschutz entlang der Donau fließen sollen. Die konkreten Planungen für weitere Projekte ab dem Jahr 2024 starten somit. Im Bezirk Melk soll Krummnußbaum flutsicher gemacht werden. Laut VP-Bürgermeister Bernhard Kerndler soll der Hochwasserschutz in der Katastralgemeinde Diedersdorf entstehen. Ein Rohkonzept existiere bereits, ein konkretes Konzept müsse jedoch erst noch erarbeitet werden.

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