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METTMACH. Vergangenen Samstag war in der Festspielhalle Mettmach Premiere von Felix Mitterers „Jägerstätter – Besser die Hände gefesselt als der Wille“. Mit der Entscheidung, dieses Stück auf die Bühne zu bringen, hat die Spielgemeinschaft Mettmach viel Mut bewiesen. 

Fotos: Alois Litzlbauer
  1 / 6   Fotos: Alois Litzlbauer

Dies untermauerte auch Bürgermeister Erich Gaisbauer in seiner Eröffnungsrede, nachdem im Ort offen Kritik geäußert wurde. Franz Jägerstätter wurde 1943 hingerichtet, weil er im NS-Regime den Wehrdienst verweigert hat. 2006 wurde der St. Radegunder selig gesprochen. Unter den Ehrengästen fand sich neben Landeshauptmann Josef Pühringer auch der Autor Felix Mitterer ein, der von der Umsetzung ganz und gar begeistert war.

Der Tiroler Regisseur Markus Plattner hat den Darstellern der Spielgemeinschaft Mettmach in den letzten Wochen einiges abverlangt. Geprobt wurde jeden Tag bis kurz vor Mitternacht. Die Anstrengungen haben sich aber gelohnt. Als Bühnenbild hat Veronika Leopold ein über der Bühne schräg postiertes überdimensionales Kreuz gewählt, das sich im Laufe der Inszenierung zu einem Hakenkreuz wandelt. Kurzum – eine beeindruckende und sehenswerte Aufführung.

Weitere Aufführungstermine

Gespielt wird am 24., 25., 30. Juni sowie 1., 2., 8., 9., 28., 29. und 30. Juli jeweils um 20 Uhr in der Festspielhalle. www.theater-mettmach.at


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