290 Jahre - aber kein bisschen leise
NEUFELDEN/STEINBRUCH. Klangprächtig wie eh und je präsentiert sich die Orgel in der St. Anna-Kirche in Steinbruch. Musikliebhaber können sich davon im Juli selbst überzeugen: An jedem der vier Sonntage findet ein Konzert statt, bei dem die Orgel in den Mittelpunkt rückt.

„International arrivierte Solisten und Ensembles versprechen künstlerische Ereignisse auf hohem Niveau“, lädt Initiator Gustav Auzinger zum heurigen Musiksommer in Steinbruch ein. Schwerpunkt sind Werke aus der Barockzeit, wobei auch außergewöhnliche Instrumente erklingen. Wie etwa der Zink, der seine Blütezeit im 16. und 17. Jahrhundert erlebte, das Cembalo, Barockcello oder Barockvioline. Und natürlich die 290 Jahre alte Orgel, die als Solo- oder Begleitinstrument zu hören ist.
Die St. Anna-Kirche selbst, eine Filialkirche der Pfarre St. Peter, bildet den idealen Schauplatz für derartige Konzerte. Denn hier scheint die Zeit seit dem Barock stehen geblieben. „Ein Eindruck, der sich nach den Restaurierungen der vergangenen Jahre noch mehr bestätigt“, weiß Auzinger. Zum Abschluss der Veranstaltungsserie gibt es auch heuer ein feierliches Hochamt zum Patrozinium mit Pfarrer Karl Arbeithuber und dem Vokalensemble SingaPur unter der Leitung von Karl Fuchs.
Termin
Sonntag, 3. Juli, 10. Juli, 17. Juli, 24. Juli, jeweils um 16 Uhr
Hochamt am Sonntag, 31. Juli, 9.45 Uhr
St. Anna Kirche, Steinbruch (zwischen St. Peter und Neufelden)
Eintritt (für Konzerte): 15 Euro


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