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NEUMARKT. Bei seiner ersten Schotter Rallye in Langenlois überzeugte Martin Roßgatterer auf Anhieb und verwunderte nicht nur sich selbst, sondern auch einige Rallyekollegen mit Top drei-Zeiten.

Foto: Roßgatterer
Foto: Roßgatterer

Nun stellt sich Roßgatterer mit seinem Co-Pilot Andreas Thauerböck dem glühenden Mühlviertler Asphalt rund um Perg. Bei der 2. Perger Mühlstein Rallye am 11. August greift der sonst erfolgreiche Beifahrer wieder selbst ins Steuer des von Race Rent Austria angemieteten Mistubishi Lancer EVO VII.

Die letzte Asphalt Rallye hinterm Lenkrad bestritt Roßgatterer 2015 in Bayern und konnte dort in souveräner Manier seine Klasse gewinnen und als schnellster Ausländer wieder nach Hause kommen. „Ich fahre zum ersten Mal mit Rennreifen auf Asphalt und kann somit den Grip nicht einschätzen, versuche dennoch meine Erfahrungen als Co-Pilot in dieses Projekt einfließen lassen zu können.“ Neben dem Ziel unter den Top ten die Zielflagge zu sehen, möchten die beiden Mühlviertler Benzinbrüder vor allem den einheimischen Fans eine gute Show bieten.

Vom Teamkollegen zum Gegner

Vor gerade mal zwei Wochen saß Rossi (Roßgatterer) noch am heißen Sitz von Gerald Rigler und navigierte diesen bei der Rallye Weiz auf den sensationellen fünften Gesamtrang. „Wenn du knapp 50 Rallyes gemeinsam bestritten hast, kann man nicht von Gegner sprechen, zudem kenne ich Riglers Speed und dieser ist gewaltig. Ich sehe Gerald ganz oben am Siegertreppchen.“


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