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OBERTRAUN. In der zuletzt abgehaltenen Gemeinderatssitzung wurde ein neuer Finanzierungsplan für das neue Einsatzzentrum der Dachsteingemeinde einstimmig beschlossen.

Besichtigung des Baufortschrittes beim Obertrauner Einsatzzentrum von Gemeindereferentin Birgit Gerstorfer mit den Vertretern der Gemeinde Obertraun und den Einsatzkräften. Foto: privat

Das Obertrauner Einsatzzentrum für die örtliche Feuerwehr und den Bergrettungsdienst wächst täglich. In den letzten Monaten hatten aber nicht nur die Bauarbeiter vor Ort viel zu tun, sondern waren auch noch etliche Termine und Interventionen von den Gemeindeverantwortlichen und den Einsatzorganisationen beim Land Oberösterreich betreffend der Finanzierung notwendig.

Eigenmittel von Feuerwehr und Bergrettung reduziert

Um die Einsatzorganisationen finanziell zu entlasten und ihre Eigenmittel zu reduzieren, konnte eine zusätzliche Förderung von 90.000 Euro zu gleichen Teilen von der Gemeindeabteilung des Landes, dem Gesundheitsreferat und vom Katastrophenfond erreicht werden. Die gesamte Bausumme beträgt 2,4 Millionen Euro, wobei 2,1 Millionen Euro aus dem Gemeinderesort von Landesrätin Birgit Gerstorfer kommen. Der Rest wird über ein Gemeindedarlehen, den Eigenleistungen von Feuerwehr und Bergrettung sowie den beiden Zuschüssen der Abteilung Gesundheit und Kat.Fond finanziert.

Koppenpasse: schrittweise Steinschlagsicherung

Aber auch die Steinschlagsicherung am Koppenpass geht voran. Für 2018 werden Baukosten von 500.000 Euro erwartet, 45.000 Euro sind davon seitens der Gemeinde aufzubringen. Nach Inkrafttreten und den Bestimmungen der „Gemeindefinanzierung Neu“ kann mit einer Sonderförderung von 75 Prozent durch das Land, sprich vom Gemeinderesort gerechnet werden. Die Arbeiten werden derzeit von der OÖ. Wildbach- und Lawinenverbauung umgesetzt und sollten bis Ende November zum Großteil abgeschlossen sein. Noch bis 30. November ist der Koppenpass aber ohnehin gesperrt, da von den ÖBB Sanierungsarbeiten beim Bahnübergang in Bad Aussee durchgeführt werden.


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