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SAARBRÜCKEN, DEUTSCHLAND. Die verzweifelte Suche nach dem fünfjährigen Mathis, der vor einer Woche verschwand, hat ein tragisches Ende genommen. Eine Passantin entdeckte heute Morgen den leblosen Körper des Jungen in der Saar.

Foto: Marcus Retkowietz/adobe.stock.com
Foto: Marcus Retkowietz/adobe.stock.com

Die Suche nach Mathis dauerte eine Woche und mobilisierte zahlreiche Einsatzkräfte sowie die Solidarität der Bevölkerung. Tausende Menschen aus der Bevölkerung nahmen vor ein paar Tagen sogar an einem Schweigemarsch durch Saarbrücken teil, um auf das Verschwinden des kleinen Jungen weiterhin aufmerksam zu machen. Der Fünfjährige war während eines Spielplatzbesuchs mit seiner Familie spurlos verschwunden. Die Polizei reagierte umgehend und setzte alle verfügbaren Mittel ein, um das Kind zu finden.

Die traurige Gewissheit

Heute Morgen nun die traurige Gewissheit: es wurde der leblose Körper des kleinen Mathis in der Saar gefunden. Eine Passantin, die sich in der Nähe des Flusses aufhielt, machte die traurige Entdeckung und alarmierte sofort die Polizei. Rettungskräfte bargen den Körper aus dem Wasser. Ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes bestätigte wenig später die schlimme Nachricht, dass es sich bei der gefundenen Person um den vermissten Mathis handelt.

Todesumstände unklar

Die genauen Umstände, die zum Tod von Mathis geführt haben, sind derzeit noch unklar. Eine Obduktion wird durchgeführt, um den Fall möglicherweise aufzuklären.

Junge war Autist

Mathis wurde als autistisch veranlagt beschrieben und konnte nicht sprechen. Dies erschwerte die Suche erheblich. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens soll der Fünfjährige barfuß gewesen sein. Die Polizei ging davon aus, dass er sich in einem unbeobachteten Moment eigenständig von dem Spielplatz entfernt hatte. Das traurige Schicksal von Mathis hinterlässt viele offene Fragen.  


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