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PADSTOW. Ein fünfjähriger Junge ist Opfer eines tragischen Unfalls geworden, bei dem er von einer Hafenmauer fiel und schwer verletzt wurde. Der leitende Gerichtsmediziner für Cornwall hat den Tod des Jungen als „tragischen“ Unfall eingestuft.

Symbolbild: Piotr Wawrzyniuk/stock.adobe.com
Symbolbild: Piotr Wawrzyniuk/stock.adobe.com

Der Junge war gemeinsam mit seiner Familie am 24. Juni 2023 beim Fischen und Krebse fangen an der Hafenmauer in Padstow. Dabei stürzte er ab und prallte mit dem Kopf gegen die Seite einer Yacht. Sein Vater reagierte sofort, sprang ins Wasser und hob den bewusstlosen Sohn auf ein nahegelegenes Boot.

Rettungsversuch und medizinische Hilfe

Auf dem Boot leisteten mehrere zufällig anwesende medizinische Fachleute Erste Hilfe, bevor der Junge per Rettungshubschrauber ins Royal Cornwall Hospital in Truro gebracht wurde. Aufgrund der Schwere seiner Kopfverletzung wurde er anschließend ins Bristol Children's Hospital für eine Notoperation verlegt. Vater und Mutter trafen nach Gesprächen mit den Ärzten die schwerwiegende Entscheidung, die Beatmung einzustellen. Der fünfjährige Junge verstarb, nachdem seine lebenserhaltenden Maßnahmen beendet wurden.

Ermittlungen zum Unfall

Die Polizei von Devon und Cornwall behandelte den Vorfall als Unfall. Eine gesonderte Untersuchung des Cornwall Council ergab, dass der Hafen in „voller Übereinstimmung“ mit den Sicherheitsvorschriften war. Obwohl der Hafenmeister ungesicherte Randbeschilderungen aufstellte und Anlegeklammern bemalte, die als potenzielle Stolpergefahr galten, trugen sie nicht zur Ursache des Vorfalls im Juni bei.

Ergebnisse der Untersuchungen

Bei den abschließenden Untersuchungen zum tragischen Tod des Kindes wurde der Vorfall als Unfall eingestuft. Insbesondere wurde hervorgehoben, dass Padstow einen gut instand gehaltenen Hafen besitzt, bei dem es praktisch unmöglich ist, die Ränder abzusperren. Die Ermittlungen ergaben keine identifizierbaren Probleme, die zum Sturz des Kindes geführt haben könnten.


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