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ÖFB-Gegner Polen muss bei EM 2024 auf Top-Stürmer verzichten

Tips Logo Manuel Tonezzer, 08.06.2024 11:48

WARSCHAU. Österreichs Gruppengegner Polen erleidet kurz vor der anstehenden Europameisterschaft einen herben Rückschlag und muss beim Turnier auf einen Leistungsträger verzichten.

Milik hätte bei der Europameisterschaft vermutlich an der Seite von Robert Lewandowski gestürmt. Foto: Newspix / EXPA / picturedesk.com
Milik hätte bei der Europameisterschaft vermutlich an der Seite von Robert Lewandowski gestürmt. Foto: Newspix / EXPA / picturedesk.com

Polen wird bei der anstehenden Europameisterschaft 2024 in Deutschland auf Mittelstürmer Arkadiusz Milik verzichten müssen. Der 30-jährige vom italienischen Topklub Juventus Turin zog sich im Testspiel gegen die Ukraine am gestrigen Freitag, dem 7. Juni, bereits in der vier Minute eine Verletzung zu und musste daraufhin ausgewechselt werden. Nun bestätigte der polnische Cheftrainer Michal Probierz das EM-Aus seines Stürmers, der sich eine Verletzung am Knie zugezogen hat.

„Wird nicht zur EM fahren“

„Milik wird nicht zur EM fahren“, sagte Probierz auf der Pressekonferenz im Anschluss an das Testspiel.  Milik hätte bei der EM-Endrunde wohl gemeinsam mit Barca-Star Robert Lewandowski das Sturmduo der Polen gebildet und kann in seiner Karriere beachtliche 72 Länderspiele vorweisen. Dabei gelangen ihm 17 Tore. Der Juventus-Star, der in seiner Karriere unter anderen auch für Augsburg, Leverkusen, Marseille und Neapel gespielt hat, gehörte seit dem Jahr 2016 bei sämtlichen Großveranstaltungen zum polnischen Kader. Sein Debüt feierte er im Oktober 2012.

Auftakt in Gruppe D gegen die Niederlande

Das vorletzte Vorbereitungsspiel konnte die Probierz-Elf gegen die Ukraine übrigens mit 3:1 für sich entscheiden. In die Torschützenliste konnten sich Walukiewicz, Zielinski und Romanczuk eintragen, für die Ukraine traf Dobvyk. Die Polen treffen am 10. Juni im letzten Testspiel noch auf die Türkei, ehe man am 16. Juni das EM-Auftaktspiel gegen die Niederlande bestreitet. Bereits fünf Tage später folgt das Duell mit Österreich (21. Juni), ehe man am 25. Juni noch das letzte Spiel der Gruppe D gegen Frankreich bestreitet. In der Gruppe gelten die Polen, die auf ihrem Weg zur Europameisterschaft im Playoff gegen Wales antreten mussten, nach einer enttäuschenden Qualifikation als Außenseiter.


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