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PHUKET. Patong Beach, einer der bekanntesten Strände Thailands, sorgt derzeit für Schlagzeilen. Am Wochenende wurden dort Dutzende giftiger Bluebottles, eine Art der gefährlichen Quallen, an die Küste gespült. Die örtlichen Behörden warnen Einheimische und Touristen vor den giftigen Meeresbewohnern.

Symbolbild: YouraPechkin/stock.adobe.com
Symbolbild: YouraPechkin/stock.adobe.com

Am vergangenen Wochenende meldete das Marine- und Küstenforschungszentrum des Oberen Andamanischen Meeres, dass zahlreiche dieser gefährlichen Quallen am Patong Beach gesichtet wurden. Rettungsschwimmer von Patong Surf Life Saving entdeckten rund 40 Exemplare dieser giftigen Quallen, die durch starke Winde in Richtung Ufer getrieben wurden. Trotz der alarmierenden Situation wurden bislang keine Verletzungen durch Quallenstiche gemeldet.

Sorge um Sicherheit der Badegäste

Das vermehrte Auftreten der Bluebottles hat sowohl bei den Behörden als auch bei den Strandbesuchern Besorgnis ausgelöst. Diese Quallen, die zur selben Familie wie die berüchtigte Portugiesische Galeere gehören, sind zwar kleiner und weniger gefährlich, können jedoch schmerzhafte Stiche verursachen. Ein Stich kann intensive Schmerzen, peitschenartige Linien und Wunden auf der Haut hinterlassen.

Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen

Um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten, werden Flugblätter verteilt. Schwimmern wird geraten, den Kontakt mit den Quallen zu vermeiden und aufmerksam zu sein. Die Rettungsschwimmer sind auf mögliche Zwischenfälle vorbereitet und stehen bereit, um Erste Hilfe zu leisten.

Erste Hilfe bei Quallenstichen

Experten raten im Falle eines Stiches, die betroffene Stelle mit Meerwasser abzuspülen und den Bereich für etwa 20 Minuten in heißes Wasser (wie eine heiße Dusche) zu tauchen oder mit einem trockenen, kalten Umschlag zu behandeln, um die Schmerzen zu lindern. Der ungewöhnliche Auftritt der Bluebottles wird auf starke Winde zurückgeführt, die die Quallen in Richtung Küste getrieben haben. Obwohl das Phänomen selten ist, bleibt es kontrollierbar.


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