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TIROL. Ein tödlicher Bergunfall überschattet die Stubaier Alpen: Eine 27-jährige Frau, die gebürtig aus Deutschland stammt, kam bei einer Skitour am Zuckerhütl ums Leben.

Symbolbild: topics/stock.adobe.com
Symbolbild: topics/stock.adobe.com

Berichten zufolge lebte die 27-jährige Deutsche in Salzburg.

Allein unterwegs am Zuckerhütl

Die erfahrene Skitourengeherin war vermutlich am Sonntag allein zum Gipfel des 3.507 Meter hohen Zuckerhütl in Tirol aufgestiegen. Die Route führt durch anspruchsvolles, teils steiles Gelände und erfordert alpine Erfahrung sowie entsprechende Ausrüstung.

Tödlicher Sturz nur wenige Meter unter dem Gipfel

Kurz vor dem Erreichen des Gipfels kam es zum Unglück. Nur etwa 150 Meter vor dem Ziel rutschte die Frau im steilen Gelände aus. Sie verlor das Gleichgewicht und stürzte rund 130 Meter in die Tiefe. Aufgrund der abgelegenen Lage wurde das tragische Unglück zunächst nicht bemerkt.

Leiche erst einen Tag später entdeckt

Am Montag entdeckte ein anderer Wintersportler die leblose Frau im Schnee. Sofort wurden die Einsatzkräfte alarmiert, die die Verstorbene mit einem Polizeihubschrauber ins Tal brachten.

Identität erst nach Tagen geklärt

Die Frau soll für die Tour gut ausgerüstet gewesen sein, dennoch endete die Tour für die junge Frau fatal. Erst mehrere Tage nach dem Unglück konnte ihre Identität geklärt werden. Sie hatte im österreichischen Bundesland Salzburg gelebt. Zu ihrer genauen Herkunft in Deutschland wurden keine Angaben gemacht.

Gefahren beim Skitourengehen in den Alpen

Der Vorfall verdeutlicht die Risiken des Skitourengehens in alpinem Gelände. Selbst erfahrene Sportler können durch einen unglücklichen Moment in Lebensgefahr geraten. Experten raten dazu, Touren möglichst nicht allein zu unternehmen und stets aktuelle Wetter- sowie Lawinenwarnungen zu beachten.


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