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HAINAN. Am 13. Juni wurde ein zehnjähriger Junge vor der Küste der chinesischen Insel Hainan nach rund fünf Stunden auf einem Stand-Up-Paddleboard (SUP) gerettet. Während der Taifun „Butterfly“ mit starken Winden und hohen Wellen über die Region zog, trieb der Junge allein auf dem Meer nahe Chengmai, einer Küstenstadt auf Hainan. 

Symbolbild: Paloma Ayala/stock.adobe.com
Symbolbild: Paloma Ayala/stock.adobe.com

Das Drama ereignete sich bei Windstärken von sieben bis acht, begleitet von starkem Regen und rauer See. Ein Schiff suchte zeitgleich im Ankergebiet vor Chengmai Schutz vor dem Taifun. Gegen 17:30 Uhr entdeckte die Besatzung zufällig eine Person auf einem Paddleboard inmitten des stürmischen Meeres. Da Paddleboarding unter solchen Bedingungen äußerst ungewöhnlich und riskant ist, reagierten die Rettungskräfte sofort. Mit einem Rettungsboot fuhren sie zum Jungen hinaus und konnten ihn etwa 6,7 Kilometer vom Hafen entfernt sicher an Bord nehmen.

Gefahren von Wassersport bei Sturm

Experten warnen, dass Stand-Up-Paddleboarding selbst in Binnengewässern nur bei ruhigen Wetterbedingungen und Windstärken unter drei bis vier durchgeführt werden sollte. Wind und hohe Wellen können das Paddeln extrem gefährlich machen. Trotz der Warnungen und den widrigen Wetterbedingungen an diesem Tag begaben sich der Junge und zwei weitere Personen aufs Wasser.

Weitere Rettungsaktionen im Taifun-Gebiet

Neben der Rettung des zehnjährigen Jungen wurden während des Taifuns „Butterfly“ in der Region weitere Personen bei ähnlichen Vorfällen gerettet. So konnten ein Vater und sein 17-jähriger Sohn nach stundenlangem Treiben auf See in der benachbarten Provinz Guangdong geborgen werden.

Behörden warnen vor Sturm und Wassersport

Bereits vor Eintreffen des Taifuns hatten lokale Behörden und touristische Einrichtungen Warnungen herausgegeben. Es wurde dringend empfohlen, während des Sturms keine Aktivitäten am Strand oder auf dem Meer durchzuführen. Trotzdem kam es zu mehreren Rettungseinsätzen.


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