Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SPANIEN. Für viele Kinder gehört sie zum perfekten Strandtag: die Sandburg. Umso überraschender ist eine Regelung, die in mehreren beliebten Urlaubsregionen Spaniens gilt – an bestimmten Stränden ist das Bauen größerer Sandburgen verboten und kann sogar teuer werden.

Symbolbild: Diane Diederich/stock.adobe.com
Symbolbild: Diane Diederich/stock.adobe.com

Betroffen sind nicht nur einzelne, abgelegene Küstenabschnitte, sondern einige der bekanntesten Strände Spaniens. So gibt es am Levante Beach im beliebten Urlaubsort Benidorm an der Costa Blanca klare Vorschriften, ebenso an Küstenbereichen in Arona und Arica auf Teneriffa. Auch auf Mallorca haben einzelne Gemeinden entsprechende Verbote erlassen. Diese Regelungen sorgen regelmäßig für Verwunderung bei Touristen, die oftmals erst vor Ort davon erfahren.

Gründe für das Sandburg Verbot

Die Gemeinden verweisen vor allem auf Sicherheits- und Ordnungsgründe. Größere Sandburgen können im Ernstfall Rettungswege blockieren und die Arbeit von Einsatzkräften erschweren. Auch für andere Strandbesucher können sie zur Stolperfalle werden, wenn Gräben oder hohe Wälle im Sand übersehen werden. Hinzu kommt, dass umfangreiche Bauwerke häufig Müll oder andere Rückstände hinterlassen, die nach dem Abbau beseitigt werden müssen. Mit den Vorschriften möchten die Behörden ein sauberes und sicheres Stranderlebnis für alle Urlauber gewährleisten.

So hoch sind die Strafen

Wer dennoch eine große Sandburg errichtet, muss mit einem Bußgeld von rund 150 Euro rechnen. Familien können jedoch aufatmen: Kleine Bauwerke von Kindern werden in der Praxis häufig toleriert, dennoch empfiehlt es sich, vorab nachzufragen, welche Regelungen konkret am jeweiligen Strand gelten. In manchen Gemeinden gibt es zudem die Möglichkeit, für Wettbewerbe oder künstlerische Zwecke Sondergenehmigungen zu beantragen. Wichtig ist, den Platz beim Verlassen sauber zu hinterlassen, um mögliche Beschwerden oder gar Strafen zu vermeiden.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Tragödie: „Big Brother“-Star stirbt mit nur 46 Jahren

Tragödie: „Big Brother“-Star stirbt mit nur 46 Jahren

USA. Trauer um „Big-Brother“ Star: Eine ehemalige Kandidatin der Realityshow „Big Brother“ ist im Alter von nur 46 Jahren gestorben. ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Falstaff-Voting: Hier gibt es den besten Brunch in Niederösterreich

Falstaff-Voting: Hier gibt es den besten Brunch in Niederösterreich

GUMPOLDSKIRCHEN/NIEDERÖSTERREICH. Wo schmeckt das Frühstück am besten? Falstaff hat die Community gefragt und ein Ranking erstellt.

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Skisprung-Legende erklärt endgültigen Rücktritt

Skisprung-Legende erklärt endgültigen Rücktritt

FINNLAND. Nach mehr als 40 Jahren an der Schanze zieht die finnische Skisprung-Legende Mika Kojonkoski einen Schlussstrich unter ihre Trainerkarriere. ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Paukenschlag: Trainer-Legende soll Gegenkandidat von FIFA-Boss Infantino werden

Paukenschlag: Trainer-Legende soll Gegenkandidat von FIFA-Boss Infantino werden

RABAT/MAROKKO. Für die FIFA-Präsidentenwahl im März 2027 könnte sich ein überraschendes Duell anbahnen. Ausgerechnet Ex-Arsenal-Trainer ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Breaking Bad-Star RJ Mitte stirbt mit nur 34 Jahren

"Breaking Bad"-Star RJ Mitte stirbt mit nur 34 Jahren

USA. Der US-amerikanische Schauspieler RJ Mitte ist am Montag im Alter von nur 34 Jahren verstorben. Erwar unter anderem als Walter White Jr. ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Wohl fix: Dieser Fahrer ersetzt Ocon bei Haas F1

Wohl fix: Dieser Fahrer ersetzt Ocon bei Haas F1

USA. Bei Haas steht für die kommende Saison in der Formel 1 ein Wechsel im Cockpit bevor. Die Wege mit Esteban Ocon trennen sich, sein Nachfolger ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Weitere Beiträge