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WÖRSCHACH. Drama in der Steiermark: Am Freitag, den 26. September 2025, kam es in Wörschach im Bezirk Liezen zu einem tödlichen Arbeitsunfall.

Symbolbild: BillionPhotos.com/stock.adobe.com
Symbolbild: BillionPhotos.com/stock.adobe.com

Berichten zufolge war um 11:43 Uhr ein 41-jähriger Arbeiter damit beschäftigt, ein Kanalrohr zu justieren. Die Arbeiten befanden sich bereits im Endstadium, die Baugrube stand kurz vor dem Zuschütten. Plötzlich gab das Erdreich nach. Innerhalb weniger Sekunden wurde der Mann von nachrutschender Erde erfasst und verschüttet.

Verzweifelte Rettungsversuche

Kollegen und Ersthelfer reagierten sofort und versuchten, den Verschütteten aus der Grube zu befreien. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Wörschach gelang es schließlich, den Mann zu bergen. Der Rettungshubschrauber C14 kam zum Einsatz, der Notarzt leitete sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Doch alle Bemühungen blieben erfolglos – der Arbeiter erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Ermittlungen laufen

Die Ursache für das plötzliche Abrutschen des Erdreichs ist bislang völlig unklar. Polizei und Arbeitsschutzbehörden haben die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände zu klären. Ob technische Mängel, menschliches Versagen oder unvorhersehbare Faktoren eine Rolle spielten, bleibt vorerst offen.

Wörschach im Bezirk Liezen

Der Bezirk Liezen ist flächenmäßig der größte Bezirk Österreichs und liegt im Norden der Steiermark. Er umfasst das gesamte Ennstal sowie Teile des Ausseerlands und ist geprägt von einer eindrucksvollen Gebirgslandschaft, die sowohl touristisch als auch wirtschaftlich eine bedeutende Rolle spielt. Neben Tourismus und Landwirtschaft sind auch Bauwirtschaft und Gewerbe wichtige Standbeine der Region. Die Marktgemeinde Wörschach, inmitten des Ennstals gelegen, zählt nur wenige tausend Einwohner. Bekannt ist sie für die imposante Wörschachklamm sowie ihre Lage zwischen den Ennstaler Alpen und dem Toten Gebirge.


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