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USA. Am Grand Canyon in den USA ereignete sich am vergangenen Donnerstag, dem 6. November, eine Tragödie. Ein 65-jähriger Mann stürzte 40 Meter in den Tod.

Der Grand Canyon liegt im US-Bundesstaat Arizona. Symbolbild: stock.adobe.com/Amineah
Der Grand Canyon liegt im US-Bundesstaat Arizona. Symbolbild: stock.adobe.com/Amineah

Ein 65-jähriger Mann ist am Donnerstag, dem 6. November, im US-Bundesstaat Arizona tödlich verunglückt. Er ist am Rand des Grand Canyon abgestürzt. Das teilte das Sheriffbüro des Mohave County in den sozialen Medien mit.

Der Mann war am Guano Point, einem beliebten Aussichtspunkt am westlichen Rande des Canyons, ausgerutscht und rund 40 Meter in die Tiefe gestürzt. Seine Leiche wurde auf einem Felsvorsprung gefunden. Fotos zeigten Einsatzkräfte in einem ungesicherten Bereich ohne Zäune oder Geländer.

Ein Such- und Rettungsteam setzte ein Flaschenzugsystem ein, um in die Schlucht abzusteigen und den Verunglückten zu bergen. Der Name sowie die Nationalität des Mannes sind bis dato noch nicht bekannt.

Letzter Absturz 2023

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Person im Grand Canyon abgestürzt ist - bereits 2023 war ein 33-jähriger Mann am Skywalk in den Tod gestürzt. Setzt man dies allerdings in Relation mit den Besucherzahlen, kommen Abstürze durchaus selten vor.

Jährlich besuchen rund fünf Millionen Menschen den Grand Canyon National Park. Besonders beliebt sind Aussichtspunkte wie der South Rim und der West Rim, wo sich auch der Skywalk befindet – eine gläserne Plattform, die über den Abgrund hinausragt.

Der Guano Point, an dem sich der aktuelle Unfall ereignete, liegt ebenfalls am West Rim im Gebiet des Hualapai-Reservats. Viele Aussichtspunkte sind nicht gesichert und Besucher unterschätzen die Gefahr - besonders beim Fotografieren oder beim Betreten von Felskanten abseits der Wege.


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