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Rodelunfall in Mariazell: Drei Schwerverletzte nach Stürzen in Wald

Tips Logo Thomas Leitner, 07.02.2026 04:33

STEIERMARK. Gefrorene Piste, hohe Geschwindigkeit, dieselbe Kurve: In Mariazell enden zwei Rodelabfahrten innerhalb weniger Minuten dramatisch. Drei Personen werden schwer verletzt.
 

Rodelunfall (Foto: ARochau/adobe.stock)
Rodelunfall (Foto: ARochau/adobe.stock)

In einem organisierten Skigebiet in Mariazell in der Steiermark haben sich innerhalb kürzester Zeit zwei schwere Rodelunfälle ereignet. Auf einer ausgewiesenen und präparierten Rodelbahn kam es zu folgenschweren Stürzen, bei denen insgesamt drei Personen schwer verletzt wurden.

Gefrorene Bahn wird zur Gefahr

Ein 11-jähriger Bub fuhr allein mit seiner Rodel talwärts. Aufgrund nächtlicher Minustemperaturen herrschten harte, gefrorene Schneeverhältnisse. In einer steilen Kurve verlor der Bub die Kontrolle, kam von der Bahn ab und stürzte in ein angrenzendes Waldstück. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit einem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus nach Niederösterreich geflogen.

Zweiter Unfall nur Minuten später

Rund zehn Minuten nach dem ersten Einsatz befuhr eine 48-jährige Frau mit ihrem sechsjährigen Sohn dieselbe Rodelbahn in Mariazell. In derselben Kurve verlor die Frau wegen hoher Geschwindigkeit und des harten Untergrunds die Kontrolle über die Rodel. Auch sie kamen von der Bahn ab und stürzten in den Wald. Die Frau zog sich Verletzungen unbestimmten Grades zu, ihr Sohn wurde schwer verletzt. Beide wurden nach der medizinischen Erstversorgung mit Hubschraubern in steirische Krankenhäuser geflogen.

Großeinsatz von Bergrettung und Polizei

Die Rettungsmaßnahmen wurden von der Bergrettung sowie der Alpinpolizei durchgeführt. Mehrere Hubschrauberbesatzungen unterstützten die Einsätze. Die Ermittlungen zu den genauen Unfallhergängen wurden aufgenommen.

 


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