Drama im Wald bei Reifnitz: Baum erschlägt Forstarbeiter bei Schlägerungsarbeiten
KÄRNTEN. Bei Waldarbeiten in Reifnitz kam es am Freitag zum Drama: Ein 46-Jähriger wurde von einem fallenden Baum tödlich am Kopf getroffen. Jede Rettung kam zu spät.

Ein Moment der Unachtsamkeit führte im Gemeindegebiet von Reifnitz (Bezirk Klagenfurt) zu einem folgenschweren Forstunfall. Zwei rumänische Staatsbürger, 35 und 46 Jahre alt, waren in einem steilen Waldstück mit Holzschlägerungsarbeiten beschäftigt, als das Unfassbare geschah. Während der jüngere der beiden Männer eine rund 40 Zentimeter dicke Baumkrone zu Fall brachte, begab sich sein Kollege aus bislang ungeklärter Ursache direkt in die tödliche Gefahrenzone.
Jede Hilfe kam zu spät
Der massiv einschlagende Stamm traf den 46-jährigen Mann mit voller Wucht im Kopfbereich. Sein Kollege setzte sofort die Rettungskette in Gang, woraufhin ein Großaufgebot an Einsatzkräften in das unwegsame Gelände ausrückte. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Reifnitz und Keutschach eilten die Bergrettung Klagenfurt sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 12 zur Unfallstelle. Trotz des massiven Einsatzes von 39 Rettungskräften und modernster Technik konnten die Mediziner nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Ermittlungen laufen: Wie konnte es zur Tragödie kommen?
Die psychische Belastung für den überlebenden 35-Jährigen ist immens; er musste mitansehen, wie sein Arbeitskollege unter der Last des Baumes sein Leben verlor. Zur Klärung der genauen Unfallursache und zur Prüfung etwaiger Sicherheitsmängel wurde neben der Polizei auch das Arbeitsinspektorat eingeschaltet. Auch der Polizeihubschrauber „Libelle“ war im Einsatz, um die Unfallstelle aus der Luft zu dokumentieren.


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