Dresdner Innenstadt aufgrund einer Bombe evakuiert
DRESDEN. An der ehemaligen Carolabrücke ist eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Bauart gefunden worden. Für die geplante Entschärfung am Mittwoch, 11. März 2026, mussten große Teile des Dresdner Zentrums geräumt werden.

Wie die Tagesschau am 11. März 2026 berichtet, sollten rund 18.000 Menschen den Sperrkreis bis 9 Uhr verlassen. Der Radius um die Fundstelle betrug 1.000 Meter.
Die Bombe wurde bei der Untersuchung von zwei Verdachtspunkten im künftigen Baufeld der neuen Carolabrücke entdeckt. Der zweite Fund erwies sich nach Angaben der Behörden als ungefährliches Eisenteil.
Notunterkunft und Transport
Für Betroffene richtete die Stadt ab 7 Uhr eine Notunterkunft in der Messe Dresden ein. Zusätzlich wurden Sonderverbindungen im öffentlichen Nahverkehr organisiert, damit Bewohner den abgesperrten Bereich verlassen konnten.
Die Behörden informierten laufend über die städtische Internetseite, Warn Apps sowie die Kanäle von Stadt, Feuerwehr und Polizei. Für Rückfragen und Hilfebedarf stand außerdem ein Bürgertelefon bereit.
Fundort bleibt sensibel
Der Bereich an der Carolabrücke gilt seit den Arbeiten nach dem Teileinsturz als besonders sensibel. Schon im Vorjahr waren dort mehrfach Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.
Der aktuelle Fund zeigt erneut, wie eng Bauarbeiten in der Dresdner Innenstadt mit Kampfmittelsondierungen verknüpft sind. Die Entschärfung wurde deshalb planmäßig vorbereitet und von Polizei und Kampfmittelbeseitigungsdienst abgesichert.


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