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Sieben Verletzte: 36-Jähriger nach Fahrt in Fußgängergruppe angeklagt

Tips LogoNiklas Killinger, 01.04.2026 09:48

DERBY. Nach dem Zusammenstoß eines Autos mit mehreren Fußgängern in der Innenstadt ist gegen einen 36 Jahre alten Mann Anklage erhoben worden. Der Vorfall hatte sich am Samstag, 28. März, gegen 22.30 Uhr MEZ in Friar Gate ereignet. Sieben Menschen wurden verletzt, vier von ihnen konnten inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen.

In Derby ist nach dem Zusammenstoß eines Autos mit Fußgängern Anklage erhoben worden. Der Verdächtige bleibt in Haft. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie Sky News am 1. April 2026 berichtet, soll ein schwarzer Suzuki Swift am Samstagabend auf den Gehweg geraten sein und mehrere Menschen vor einem Pub erfasst haben. Gegen den Mann aus dem Derbyer Stadtteil Alvaston wurden danach sechs Anklagepunkte wegen schwerer Körperverletzung mit Vorsatz, ein weiterer wegen versuchter schwerer Körperverletzung sowie Vorwürfe wegen gefährlichen Fahrens und des Besitzes eines Messers erhoben. Er blieb in Haft und sollte am Mittwoch, 1. April, vor dem Southern Derbyshire Magistrates’ Court erscheinen.

Sieben Menschen verletzt

Nach Angaben der Polizei wurden sieben Personen im Alter zwischen 36 und 52 Jahren bei dem Vorfall verletzt. Alle kamen ins Krankenhaus, die Verletzungen galten laut Ermittlern als teils schwer, aber nicht lebensbedrohlich. Vier Betroffene wurden inzwischen entlassen.

Der mutmaßliche Fahrer wurde kurz nach dem Vorfall festgenommen. Die Ermittler gehen dem Geschehen weiterhin nach und bitten Zeugen sowie Menschen mit Handy, Dashcam oder CCTV Material, sich zu melden.

Ermittlungen dauern an

Bereits am Tag nach dem Vorfall hatte Derbyshire Police erklärt, dass Spezialisten der Terrorabwehr die Ermittlungen unterstützten. Zugleich betonte die Behörde, dass der Fall zu diesem Zeitpunkt nicht als Terrorismus eingestuft werde und man bei den möglichen Motiven offen ermittle.

Mit der nun erhobenen Anklage ist das Strafverfahren angelaufen, abgeschlossen sind die Ermittlungen aber noch nicht. Die Polizei warnte zudem vor Spekulationen im Internet, um das Verfahren nicht zu beeinträchtigen.


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