Debatte über trans Sportlerinnen im Basketball sorgt für Aufregung in den USA
MINNEAPOLIS/VEREINIGTE STAATEN. Nach Aussagen von Indiana-Spielerin Sophie Cunningham zur Teilnahme transgeschlechtlicher Athletinnen im Frauensport haben sich vor dem WNBA-Spiel gegen Minnesota Befürworter und Kritiker versammelt. Auch in der Halle waren unterschiedliche Botschaften zu sehen.

Wie NewsNation berichtete, hatte Cunningham Ende Juli eine Einschränkung für trans Frauen im Frauensport befürwortet. Beim Spiel der Indiana Fever gegen die Minnesota Lynx am Sonntag zeigten Gruppen vor der Arena Plakate für und gegen diese Position.
Die Trainerin der Minnesota Lynx, Cheryl Reeve, setzte mit einem Shirt für die Teilhabe transgeschlechtlicher Kinder ein sichtbares Zeichen. Vor Spielbeginn sprach sie auf dem Feld mit Cunningham. Über den Inhalt des Gesprächs wurde nichts bekannt.
Unterschiedliche Positionen im Umfeld des Spiels
Auch unter den Fans wurde die Auseinandersetzung sichtbar. Einige trugen Kleidung mit Botschaften zur Unterstützung transgeschlechtlicher Kinder im Sport, andere verwiesen auf biologische Geschlechtschromosomen.
Cunninghams Teamkollegin Caitlin Clark erklärte nach der Partie, Regeln für den Sport seien Aufgabe der Ligen und Verbände. Das Team konzentriere sich auf den sportlichen Wettbewerb. Die Debatte über die Teilnahme transgeschlechtlicher Athletinnen im Frauensport wird in den USA seit Jahren politisch und gesellschaftlich geführt.








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